Für Borussia Dortmund endet die laufende Saison voraussichtlich ohne Titel. Der langjährige Bundesliga-Manager Fredi Bobic sieht den BVB dennoch auf dem richtigen Weg.
Aus im DFB-Pokal, Aus in der Champions League sowie elf Punkte Rückstand auf Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern: Borussia Dortmund muss sich mit dem Gedanken abfinden, in dieser Saison wohl erneut ohne Trophäen zu bleiben.
Beim 2:3 im Klassiker gegen den FC Bayern zeigte der BVB trotzdem eine Reaktion auf den überraschenden Königsklassen-K.o. bei Atalanta Bergamo (1:4).
"Was Borussia Dortmund und der FC Bayern geboten haben, war Werbung für die Bundesliga", schrieb Fredi Bobic in seiner "kicker"-Kolumne. "Drei Tage nach dem Champions-League-K.o. in Bergamo war der BVB physisch auf den Punkt da. Er ist aggressiv angelaufen und hat die Bayern in einer Art gefordert, wie es aktuell keine andere Bundesliga-Mannschaft kann", lobte der Ex-Nationalspieler die Schwarz-Gelben.
BVB sollte "auf dem eingeschlagenen Weg bleiben"
Borussia Dortmund musste sich am Samstagabend vor heimischer Kulisse trotz 1:0-Pausenführung mit 2:3 geschlagen geben und den deutschen Rekordmeister in der Tabelle auf elf Zähler ziehen lassen.
"Die Bayern haben sich wie schon im Hinspiel [2:1, Anm.d.Red] wegen ihrer größeren Qualität knapp durchgesetzt, aber in Dortmund sollte man nach einer komplizierten Woche nicht alles infrage stellen", urteilte Bobic und ergänzte: "Ja, das Ausscheiden in Bergamo war schmerzhaft und vermeidbar. An diesem Abend lief alles, wirklich alles für Atalanta. Der BVB muss daraus lernen, aber er sollte auf dem eingeschlagenen Weg bleiben. Wenn man sieht, wo das Team vor einem Jahr stand und wo es heute unter Niko Kovac steht, muss man sagen: Trotz mancher Rückschläge ist dieser Weg der richtige."
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Kovac hatte den BVB in der Vorsaison zum 21. Spieltag übernommen und anschließend noch vom elften Tabellenplatz in die Champions League geführt.
"Für die Borussia geht es jetzt darum, sich nicht beirren zu lassen und die richtigen Lehren zu ziehen, um den Abstand zu Bayern in der kommenden Saison weiter zu verkürzten", meinte Bobic.































