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Biathlon IBU-Cup
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Biathlon IBU-Cup

Riethmüller feiert klaren Sieg

Nächster deutscher Biathlon-Coup im IBU-Cup

Danilo Reithmüller hat den Verfolger gewonnen
Danilo Reithmüller hat den Verfolger gewonnen
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Alexander Solc
01. März 2026, 18:47
sport.de
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Der IBU-Cup der Biathleten wird immer mehr zur Show der deutschen Skijäger! Nachdem es zuletzt beim Verfolger in Sjusjöen und beim Kurz-Einzel in Lake Placid einen Dreifachsieg gab, landete Danilo Riethmüller im Sprint in den USA am Samstag immerhin auf Rang zwei. Eine Platzierung, die der 26-Jährige am Sonntag im Jagdrennen eindrucksvoll vergoldete.

Während Sprintsieger Sverre Dahlen Aspenes mit acht Schießfehlern jede Chance auf den Sieg verballerte, unterlief Danilo Reithmüller bei 20 Schuss nur ein Fehler. Ein Umstand, der letztlich ausschlaggebend für den klaren Erfolg des DSV-Athleten war.

Reithmüller absolvierte die Strecke in 33:02,1 Minuten und setzte sich damit klar vor dem Norweger Ole Suhrke (5 Fehler/+1:03,5 Minuten) und Aspenes (8 Fehler/+2:17 Minuten) durch.

Franz Schaser, der als 17. des Sprints mit reichlich Rückstand auf die Strecke ging, rundete als Vierter (3 Fehler/+2:28,5 Minuten) das gute deutsche Abschneiden ab. Als Team präsentierten sich die Norweger allerdings noch stärker. Neben Suhrke und Aspeness landeten auch Jörgen Saeter (7.), Sivert Gerhardsen (9.) und Martin Nevland (10.) in den Top 10.

Deutscher Doppelsieg bei reiner Verfolger-Leistung

Simon Kaiser (6 Fehler/+3:57,8 Minuten) musste sich aufgrund seiner Vielzahl an Strafrunden mit Rang 13 zufrieden geben, Roman Rees (3 Fehler/+4:10,8 Minuten) landete direkt dahinter auf Platz 14. 

Während Elias Seidl als Sechster des Sprints mit sechs Strafrunden mächtig Plätze einbüßte und mit einem Rückstand von 4:41,4 Minuten nur 19. wurde, machte  Fabian Kaskel (2 Fehler/+4:48,7 Minuten) als 21. immerhin 22 Plätze gut.

Würde man den Verfolger ohne die Rückstände des Sprints werten, hätte Riethmüller übrigens vor Schaser gewonnen. Kaskel wäre als Neunter noch in den Top 10 gelandet. Aspenes wäre wiederum nur 18. geworden. Riethmüller, Schaser und Kaiser brannten zudem eine Top-10-Laufzeit in den Schnee von Lake Placid.

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