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"Gehe mit großem Respekt"

Biathlon-Trainer verkündet Abschied

Verlässt das Biathlon-Team der USA: Armin Auchentaller
Verlässt das Biathlon-Team der USA: Armin Auchentaller
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
01. März 2026, 14:49
sport.de
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Der langjährige US-amerikanische Biathlon-Nationalcoach Armin Auchentaller hat seinen Abschied verkündet. 

Wie der US-Verband mitteilte, wird der Italiener seine Arbeit nach der laufenden Weltcup-Saison 2025/26 nach dann insgesamt 13 gemeinsamen Jahren beenden.

Er werde mit "einem weinenden und einem lachenden Auge" gehen, sagte Auchentaller laut der Mitteilung.

"Es gab schwierige und unglaubliche Momente, und genau diese gemeinsame Erfahrung macht diesen Abschied so emotional. Ich gehe mit großem Respekt vor diesem Programm und vor jedem Einzelnen, der sich mit Herzblut dafür eingesetzt hat", fügte er hinzu: "US Biathlon wird immer einen besonderen Platz in meinem Leben haben. Ich werde dieses Team weiterhin verfolgen, unterstützen und an es glauben, egal wo ich bin."

Jack Gierhart, Präsident und Geschäftsführer des Verbands, hob hervor: "Armins Einfluss auf den US-Biathlonverband kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ich hatte das Privileg, mit ihm zusammenzuarbeiten und konnte aus erster Hand erleben, welchen hohen Anspruch er an sich selbst und unser Team stellt."

Biathlon-Trainer Auchentaller hat US-Verband nach vorne gebracht

Auchentaller lägen "die Athleten, die Integrität unserer Arbeit und der Aufbau von etwas Nachhaltigem sehr am Herzen", betonte Gierhart weiter. "Er hat nicht nur die Ergebnisse geprägt, sondern auch die Kultur dieses Teams, die auf Exzellenz, Respekt, Kampfgeist und einer Wachstumsmentalität basiert und unsere Leistung gesteigert sowie unsere gesamte Organisation gestärkt hat."

Lowell Bailey, High Performance Director im US-Biathlonverband, fügte mit Blick auf Auchentaller hinzu: "Er trainierte nicht nur einzelne Athleten, sondern trug maßgeblich zur Weiterentwicklung des gesamten US-Biathlon-Programms bei und schuf ein Umfeld, in dem unsere Athleten erwarten, sich mit den Besten der Welt zu messen. Wir sind ihm unglaublich dankbar für alles, was er dem Team gegeben hat und für das Fundament, das er hinterlässt."

Der 54-Jährige, Vater der italienischen Biathletin Hannah Auchentaller, war zunächst im Frühjahr 2009 als Herren-Coach zum US-Verband gekommen. Zwischen 2014 und 2018 trainierte er die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, um dann erneut für die Amerikaner zu arbeiten.

Nachdem er auch dort zunächst nur für das Frauen-Team verantwortlich war, übernahm er in den vergangenen Jahren das Coaching für beide Mannschaften.

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