Die Zukunft von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund ist weiter offen. Zuletzt schienen sich die Anzeichen dafür zu mehren, dass der Abwehrchef den BVB verlässt. Gibt es neue Entwicklungen in der Personalie?
Nein, das erklärte zumindest Sportdirektor Sebastian Kehl nach der 2:3-Pleite der Schwarz-Gelben im Klassiker gegen den FC Bayern. "Es gibt noch keine Entscheidung", sagte der BVB-Manager in der Mixed Zone angesprochen auf Schlotterbecks offene Zukunft.
Die Fakten liegen auf dem Tisch: Der Vertrag des 26 Jahre alten Nationalspielers läuft 2027 aus. Sollte er sich nicht langfristig zum BVB bekennen, stünde ein Wechsel im Sommer im Raum.
Die Dortmunder sollen Schlotterbeck einen neuen Kontrakt offerieren, der ihn mit dann bis zu 14 Millionen Euro pro Jahr zum Top-Verdiener im Kader machen würde. Zudem winkt dem früheren Freiburger das Kapitänsamt beim BVB.
Aber: Schlotterbeck ziert sich, seine Unterschrift unter das Arbeitspapier zu setzen. Sein Hauptbeweggrund dafür ist wohl die fehlende Titelgarantie im BVB-Trikot. Ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung soll es seitens Real Madrid geben.
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Gegen den FC Bayern, der dem Vernehmen nach kein Mitbewerber im Schlotterbeck-Poker (mehr) ist, stand er gleich mehrfach im Fokus - unter anderem in der 26. Minute, als er per Kopf zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung des BVB traf.
BVB-Abgang? Das sagt Matthäus zur Schlotterbeck-Zukunft
Anschließend packte Schlotterbeck nicht nur seinen traditionellen Bizeps-Jubel aus, sondern formte mit den Händen über seinem Kopf auch ein Herz, das er in Richtung Zuschauerränge zeigte - ein Indiz für einen BVB-Verbleib?
Nach Ansicht von Lothar Matthäus nicht unbedingt, aber immerhin "ein Zeichen, dass er gerne hier spielt", wie der Rekord-Nationalspieler bei "Sky" analysierte.
"Er tut dem Verein gut und wenn er natürlich noch etwas deutlich Besseres hat, noch eine Schublade höher wie zum Beispiel Real Madrid, dann kann man es ihm ja nur wünschen, dass er dann den richtigen Schritt macht", sagte Matthäus außerdem mit Blick auf Schlotterbecks Zukunft. "Hier weiß er, was er hat, die Position in der Mannschaft, im Verein, und der BVB braucht ihn."































