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Klare Worte von Bundestrainer Horngacher

Raimunds Leistung am Kulm "nicht ausreichend"

Skispringer Philipp Raimund hat am Kulm noch Luft nach oben
Skispringer Philipp Raimund hat am Kulm noch Luft nach oben
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Gabriel Lopez
28. Februar 2026, 22:07
sport.de
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Olympiasieger Philipp Raimund hat beim Skifliegen am Kulm trotz Rang sechs im ersten Wettkampf noch Verbesserungspotenzial.

"Das ist nicht ganz der Schritt gewesen, den ich mir erhofft hätte für heute, aber morgen möchten wir noch einmal angreifen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der "ARD". 

Raimund habe "ein gutes Training gemacht, das war okay", betonte der DSV-Chefcoach, der auch den zweiten Sprung des 25-Jährigen auf 209,5 m "in Ordnung" fand. "Aber es war heute eben der erste Sprung, der nicht ausreichend war, damit er ganz vorne mit dabei ist. Und das müssen wir morgen ändern."

Bei Raimunds erstem Versuch, bei dem er nach 203,5 m landete, "war eher zu wenig Rotation vom Schanzentisch weg", analysierte Horngacher.

Raimund, der mit dem sechsten Platz das beste Skiflug-Ergebnis seiner Karriere holte, sagte: "Das hat voll Bock gemacht. Ich haben beim Fliegen einige Schritte nach vorne gemacht, auch wenn ich meinen Weitenrekord nicht geknackt habe." Dieser steht bei 220,0 m.

Skispringen: Horngacher-Lob für Wellinger

Zweitbester DSV-Adler war Andreas Wellinger als Neunter. "Andi hat es gut gemacht, ist ganz gut gesprungen. Der zweite war nicht ganz optimal, er hatte auch ein bisschen schlechte Bedingungen, aber hat, glaube ich, dann doch noch eine ganz gute Platzierung gemacht", sagte Horngacher. 

Der frühere Skiflug-Weltmeister Karl Geiger belegte den 20. Rang.

Sloweniens Superstar Domen Prevc, dem der Gewinn des Gesamtweltcups kaum noch zu nehmen ist, setzte sich mit Flügen auf 213,5 und 228,5 m (433,0 Punkte) hauchdünn vor Stephan Embacher durch.

Der Super-Team-Olympiasieger aus Österreich hatte nach dem ersten Durchgang noch geführt. Er verpasste seinen ersten Weltcupsieg letztlich aber um einen knappen Meter.

Als Dritter stand Embachers Landsmann Jonas Schuster, Sohn des früheren deutschen Bundestrainers Werner Schuster, erstmals im Weltcup auf dem Podest.

Kulm 2025/2026

1SlowenienDomen Prevc433.00
2ÖsterreichStephan Embacher431.90
3ÖsterreichJonas Schuster401.10
4ÖsterreichDaniel Tschofenig392.70
5ÖsterreichMaximilian Ortner386.50

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