Mit drei Titeln und fünf Silbermedaillen zählten die deutschen Talente bei den Biathlon-Welttitelkämpfen der Junioren und Juniorinnen 2025 in Östersund zu den erfolgreichsten Vertretern. Lediglich die beiden Biathlon-Spitzennationen Frankreich (6G, 6S, 4B) und Norwegen (6G, 2S, 2B) toppten die Ausbeute des DSV. Der Start in die Nachwuchs-WM 2026 am Arber ist hingegen weniger verheißungsvoll verlaufen.
Beim Sieg des vor allem läuferisch überragenden Letten Rihards Lozbers (3 Fehler/38:21,2 Minuten) landete Björn Ole Hederich als bester deutscher Vertreter auf dem siebten Rang. Der 19-Jährige leistete sich einen Schießfehler weniger als Lozbers, sammelte in der Loipe aber satte 4:13,7 Minuten Rückstand auf den Sieger des Einzel-Wettbewerbs. Immerhin zählte Hederich mit nur zwei Schießfehlern in dieser Teildisziplin zu den besten Athleten des U19-Rennens.
Silber gewann der Ukrainer Taras Tarasiuk (2 Fehler/+54,5 Sekunden), Bronze gewann Georgi Dzhorgov aus Bulgarien (3 Fehler/+3:23,9 Minuten).
Deutsche Biathlon-Talente lassen auf der Strecke Federn
Aus deutscher Sicht erreichte Hannes Lipfert (5 Fehler/+5:57,9 Minuten) als 15. das zweitbeste DSV-Ergebnis, der 19-jährige Kilian Simon (4 Fehler/+6:01,7 Minuten) wurde 26., der gerade einmal 17-jährige Hugo Winter verfehlte gleich sieben Ziele und musste sich mit Rang 63 (+9:36,3 Minuten) zufrieden geben.
Wie überlegen Lozbers auf der Strecke war, belegt seine reine Laufzeit. Der Lette bewältigte die 12,5 Kilometer in 36:06,2 Minuten, Tarasiuk folgte 1:39,5 Minuten dahinter. Bester DSV-Läufer war Lipfert mit einem enormen Rückstand von 4:27,9 Minuten, Hederich erreichte die 25. Laufzeit (+4:58,7 Minuten).
Am Samstag starten auch die Nachwuchskräfte in der Kategorie U21 (ab 14:10 Uhr) mit dem Einzel in die WM, am Sonntag folgen die Juniorinnen (U19 und U21).

