Seit sieben Heimspielen war Borussia Dortmund gegen den FC Bayern schon ohne Sieg. Am Samstagabend sollte diese Negativ-Serie eigentlich enden. Auch für BVB-Cheftrainer Niko Kovac wäre ein Erfolg gegen seinen Ex-Klub eine besondere Genugtuung gewesen. Der 54-Jährige weist gegen die Münchner nämlich eine echte Horror-Bilanz auf.
Durch die 2:3-Heimniederlage vom Samstagabend ist klar: Die schwarze Serie von Niko Kovac gegen seinen Ex-Klub wird weitergehen. Elf Mal trat Kovac nun schon in einem Bundesliga-Spiel als Cheftrainer gegen den FC Bayern. In diesen Partien, in denen er jeweils als Coach von Eintracht Frankfurt, dem VfL Wolfsburg oder Borussia Dortmund an der Seitenlinie stand, konnte er keinen einzigen Sieg feiern.
Zweimal holte er gegen den deutschen Branchenprimus immerhin ein Unentschieden, zuletzt im April 2025 beim 2:2-Remis der Schwarz-Gelben in der Münchner Allianz Arena.
Ansonsten gab es für Kovac ausschließlich Bundesliga-Pleiten gegen den FC Bayern, den er selbst von 2018 bis 2019 coachte und in dieser Zeit einmal das Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokalsieg gewann.
Kovac will den FC Bayern endlich als Cheftrainer bezwingen
Immerhin feierte der gebürtige Berliner gegen den FC Bayern in einem anderen Wettbewerb aber einen der größten Erfolge seiner Trainerkarriere: Im Mai 2018 bezwang er als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt den großen Favoriten aus München im Endspiel des DFB-Pokals mit 3:1 und holte damit einen großen Titel an den Main.
Für den Klassiker am Samstagabend hatte sich Kovac mit seinem BVB dabei so viel vorgenommen gegen den Tabellenführer: "Wir wollen ein ganz anderes Gesicht zeigen als in Bergamo und werden alles geben, um den deutschen Meister zu besiegen. Ich hoffe, wir können das Spiel offenhalten", meinte der Dortmunder Coach am Tag vor dem prestigeträchtigen Klassiker gegen den FC Bayern. Ein starker Gegner war der BVB dann auch, am Ende sollte es dennoch nicht zu einem Punktgewinn langen.





























