Mit acht Toren und vier Assists ist Youngster Said El Mala der beste Offensivspieler des 1. FC Köln in der laufenden Saison. Ein echter Stammspieler ist er aber noch immer nicht, durfte er bei den Domstädtern doch erst zehnmal von Beginn an ran. Auch bei der 0:2-Niederlage am Freitagabend gegen den FC Augsburg reichte es wieder nur für knapp 30 Minuten Spielzeit. Cheftrainer Lukas Kwasniok begründete seine Personalentscheidung nach der Partie.
Viele Effzeh-Fans rätselten, warum der Senkrechtstarter der laufenden Saison erneut erst Mitte der zweiten Halbzeit von Cheftrainer Lukas Kwasniok eingewechselt wurde. Nach der Partie führte der Kölner Coach erneut aus, dass es sich nicht um eine taktische Maßnahme gehandelt hatte.
Vielmehr ging es um Belastungssteuerung und eine Vorsichtsmaßnahme: "Grundsätzlich ist es so: Als ich mit dem Jungen angefangen habe zu arbeiten, habe ich gesagt, dass ich mich um ihn kümmern werde. Und wenn ich ihn von Beginn an hätte spielen lassen oder auch 45 Minuten – dann wäre er mir weggebrochen. Dann wäre ich nicht mehr glücklich geworden."
Kwasniok erinnerte daran, dass El Mala unter der Woche das Mannschaftstraining mit Oberschenkelproblemen abbrechen musste. Mehr noch: "Er hat keinen einzigen Sprint ziehen können in dieser Woche. Da war eine halbe Stunde Spielzeit das, was ich vertreten konnte", sagte Kwasniok nach der Auswärtsniederlage in Augsburg.
El Mala gegen Hoffenheim noch der beste Kölner
Kölns Cheftrainer stellte dabei noch einmal klar: "Wenn ein Spieler, der in der vergangenen Woche ein Tor macht und einen Assist beisteuert, erst so spät eingewechselt wird, dann nur, weil ich mich um den Jungen kümmere, und nicht, weil ich irgendeine Idee hatte."
Tatsächlich hatte El Mala beim 2:2 gegen TSG Hoffenheim noch getroffen und einen weiteren Treffer vorbereitet – eigentlich wäre er in Augsburg gesetzt gewesen. Doch die Blessur bremste den 19-Jährigen aus.



























