Serhou Guirassy ist für Borussia Dortmund der Torgarant, BVB-Trainer Niko Kovac hat den Stürmer mehrfach als "Lebensversicherung" der Schwarzgelben bezeichnet. Ein Spielberater enthüllt nun, dass der BVB im Winter ohne zu zögern viel Geld abgelehnt hat, damit Guirassy in Dortmund bleibt.
Borussia Dortmund hat in der Wintertransferperiode ein finanziell attraktives Angebot für seinen Stürmer Serhou Guirassy abgelehnt. Das sagte Spielerberater Roger Wittmann in der "Sky"-Sendung "Triple - der Hagedorn Fußballtalk".
Im Winter sei ein Klub auf ihn zugekommen, um sich nach Guirassy zu erkundigen, erzählte Wittmann: "Dann hab' ich das gemacht, was man machen muss: Ich habe den Verein gefragt. Die haben das abgelehnt. Dann war die Sache sofort wieder erledigt."
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Den Namen des Interessenten nannte der Berater nicht - wohl aber verriet Wittmann, dass es die Offerte in sich hatte. "Da ist viel Geld rübergestellt worden", sagte er. Der BVB habe aber "klar und deutlich gesagt, dass er das nicht will, weil er ambitioniert ist."
Medienberichten zufolge hat Guirassy in seinem bis 2028 laufenden BVB-Vertrag eine Ausstiegsklausel zwischen 60 und 75 Millionen Euro.
BVB hat sich bei Guirassy "committed"
Er wisse nicht, ob Guirassy selbst scharf auf einen Transfer gewesen wäre, so der 65-Jährige. Es hätte aber ohnehin zu nichts geführt. "Der Verein hat sich da committed, hat gesagt: 'Wir sind ambitioniert und wir wollen diesen Spieler nicht abgeben, weil er eine Torgarantie hat." Auch Guirassys zwischenzeitliche Formdelle habe für die BVB-Bosse keine Rolle gespielt.
Guirassy war im Sommer 2024 dank einer Ausstiegsklausel über 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund gewechselt. In seiner Premieren-Saison überzeugte der 29-Jährige mit 38 Toren und neun Assists in 50 Pflichtspielen.
Auch in der laufenden Saison präsentiert sich Guirassy treffsicher: In bis dato 35 Pflichtspielen stehen 16 Tore und sechs Vorlagen zu Buche.

























