Die Gerüchteküche brodelt rundum den NFL Combine in Indianapolis und ein Name, der heiß diskutiert wird, ist Wide Receiver A.J. Brown von den Philadelphia Eagles. Nun äußerte sich Patriots-Coach Mike Vrabel zu einem möglichen Trade.
Auf seiner Pressekonferenz in Indianapolis/Indiana wurde Vrabel auf das Gerücht angesprochen, dass die New England Patriots einen Trade für Brown, sein früherer Schützling bei den Tennessee Titans, anstreben könnten.
Vrabel gab sich zwar bedeckt, sagte jedoch: "Ich denke, wir werden uns alles anschauen, was wir nur irgendwie anschauen können, um unseren Kader zu verstärken", sagte Vrabel auf die Frage, ob die Patriots einen Trade für Brown prüfen würden. "Und noch einmal: Bei Trades spielen viele Faktoren eine Rolle. Es gibt viel Hin und Her und man muss die entsprechende Kompensation aufbringen. Ich bin mir also sicher, dass es für uns viele Gelegenheiten geben wird, über Trades zu sprechen - nicht nur diese Woche, sondern auch während wir uns weiter vorbereiten und der Draft näher rückt."
Vrabel kennt Brown bestens, schließlich war er Head Coach der Titans, als diese Brown im Draft 2019 in Runde 2 gezogen haben. Brown spielte seine ersten drei NFL-Saisons unter Vrabel und war einer der Hauptgründe für den Erfolg, den Tennessee in der damaligen Zeit genoss. Der Höhepunkt war damals das AFC Championship Game gegen die Chiefs nach der Saison 2019.
Vrabel ist stolz auf Brown
Als die Titans dann die folgenschwere Entscheidung trafen, Brown zur Saison 2022 nach Philadelphia zu traden anstatt seinen Vertrag zu verlängern, zerbrach das Team nach und nach und Vrabel wurde schließlich nach der Saison 2023 entlassen.
"Ich habe gesehen, wie er gewachsen ist", sagte Vrabel. "Ich habe erlebt, wie er gereift ist. Ich bin stolz auf ihn. Stolz auf den Vater, der er ist, stolz auf den Ehemann - und das hat überhaupt nichts damit zu tun, wo er gerade spielt oder wo er früher gespielt hat. Das sind die Dinge, auf die es ankommt. Wir melden uns beieinander und schreiben uns Nachrichten, wenn uns gute Dinge widerfahren, aber auch, wenn es für Menschen, die einem nahestehen, mal nicht so gut läuft. Es ist eine gegenseitige Unterstützung und eine Erinnerung daran, was uns dahin gebracht hat, wo wir heute stehen."
Brown wiederum ist als großer Fan der Patriots aufgewachsen und hat mal erklärt, dass er sehr enttäuscht war, als jene ihn 2019 nicht im Draft gezogen hatten.
Derweil wiegelte Eagles-General-Manager Howie Roseman früher in der Woche zum wiederholten Male bei Nachfragen zu einem möglichen Brown-Abgang ab: "Letztendlich versuchen wir, besser zu werden - und das ist schwer möglich, wenn man ständig nur großartige Spieler abgibt", sagte Roseman am Dienstag beim Combine.






