Allerspätestens nach der 2:5-Klatsche beim SC Paderborn vom vergangenen Sonntag ist klar, dass Hertha BSC in der laufenden Saison in der 2. Bundesliga nichts mit der Aufstiegsfrage zu tun haben wird. Bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz wird elf Spieltage vor Saisonende längst auch Cheftrainer Stefan Leitl hinterfragt.
Laut einem Bericht der "Sport Bild" steht der 48-Jährige schon alleine deshalb zur Diskussion, weil er das selbst gesteckte Ziel, die Hertha in die Erstklassigkeit zurückzuführen, zu keinem Zeitpunkt in dieser Saison ernsthaft verfolgen konnte.
Die Berliner standen in der laufenden Zweitliga-Spielzeit niemals höher als Tabellenplatz sechs, in den ersten Wochen befand sich der Hauptstadtklub zunächst sogar im Abstiegskampf wieder. Viel zu wenig für die großen Ansprüche des Traditionsvereins, der nach einer Rückkehr in das deutsche Fußball-Oberhaus lechzt.
Auch eine nachhaltige Verbesserung im spielerischen Bereich wäre laut dem "Sport Bild"-Bericht nicht wirklich zu sehen. Hertha BSC wirke aufgrund häufig gewechselter Spielsysteme beziehungsweise Taktiken häufig ungeordnet.

Hertha BSC sondiert den Trainermarkt
Ein Vorwurf, den sich Leitl angesichts der Faktenlage mit lediglich neun Siegen aus 23 Partien und nur 32 geschossenen Toren gefallen lassen muss. Selbst die Abstiegskandidaten 1. FC Magdeburg und SpVgg Greuther Fürth haben häufiger getroffen (jeweils 34 Mal) als die Alte Dame.
Die Hertha-Verantwortlichen sollen den Trainer-Markt derzeit nach einer möglichen Alternative zu Stefan Leitl sondieren, heißt es weiter.
Für die Berliner geht es in der 2. Bundesliga in den kommenden Wochen anspruchsvoll weiter, stehen doch als Nächstes die Partien gegen den 1. FC Nürnberg (Sonntag ab 13:30 Uhr) und bei Preußen Münster (8. März ab 13:30 Uhr) auf dem Programm.




























