Nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel geht Borussia Dortmund am Mittwoch (18:45 Uhr) in der Champions League mit einer guten Ausgangsposition ins zweite Duell mit Atalanta Bergamo. BVB-Trainer Niko Kovac sieht sein Team vor einem schwierigen Rückspiel in Italien allerdings noch längst nicht am Ziel.
Die Chancen aufs Weiterkommen stünden "weiterhin auf 50:50", sagte Kovac am Dienstag auf der Pressekonferenz in Bergamo. Der BVB habe "ein gutes Ergebnis - mehr auch nicht."
"Wir müssen gut und scharf sein. Wir wollen eine Runde weiterkommen und müssen ans Limit gehen", forderte der Dortmunder Übungsleiter.
In der Vorwoche hatte der BVB im eigenen Stadion gegen Bergamo auf ganzer Linie überzeugt. Sogar ein noch höherer Sieg wäre möglich gewesen.
Doch klar ist: Atalanta reicht im Rückspiel ein Tor, um neue Hoffnung zu entfachen und die Dynamik der Playoff-Paarung auf den Kopf zu stellen. Der BVB müsse sich deshalb auf einen hitzigen Fight im Hexenkessel von Bergamo einstellen, mahnte Kovac.
BVB blickt schon auf Duell mit dem FC Bayern
"Es wird 90 Minuten lang gesungen, sie werden alle Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ein gutes Spiel hinzulegen", so seine Erwartungshaltung.
Aus personeller Sicht hatte es beim BVB im Laufe des Tages positive Neuigkeiten gegeben. Der Engpass in der Defensive ist vor der wichtigen Champions-League-Partie zumindest teilweise überwunden. Nico Schlotterbeck und Emre Can, die zuletzt angeschlagen fehlten, können am Mittwoch wieder mitmischen.
"Wir freuen uns, dass unsere beiden Kapitäne in einem sicherlich sehr intensiven Spiel wieder an Bord sind. Sie sind einsetzbar und werden uns helfen", verkündete Kovac.
Einen Startelfeinsatz wollte der Cheftrainer seinen beiden Führungsspielern aber noch nicht versprechen. "Wir müssen noch einmal nachdenken und besprechen, ob wir es machen und wie wir es machen", räumte er ein.
Im Playoff-Hinspiel hatten Waldemar Anton und Ramy Bensebaini gemeinsam mit Startelf-Debütant Luca Reggiani die Dreierabwehrkette gebildet.
Bei der Frage nach der richtigen Aufstellung dürfte nun auch eine Rolle spielen, dass am Samstag der Bundesliga-Kracher gegen den FC Bayern ansteht. Dort braucht der BVB fast schon zwingend einen Sieg, um die Titelchancen zu wahren.
Vollständige Entwarnung herrscht im Kader hingegen noch nicht. Niklas Süle und Filippo Mané fehlen dem BVB weiter.




























