Borussia Dortmund hat vor dem Play-off-Rückspiel der Champions League bei Atalanta Bergamo grünes Licht von Abwehrchef Nico Schlotterbeck bekommen. Auch der Einsatz von BVB-Kapitän Emre Can ist möglich.
Das Duo absolvierte das Abschlusstraining am Dienstag und steht auch im Spieltagskader für die Partie in Italien am Mittwoch (18:45 Uhr/DAZN), wie der BVB bestätigte.
"Der Kapitän und sein Co sind zurück an Bord", hieß es in einem X-Post der Schwarz-Gelben.
Beim 2:2 bei RB Leipzig am Wochenende hatte Trainer Niko Kovac seinen Verzicht auf Schlotterbeck als "Vorsichtsmaßnahme" begründet.
Can, der wie Schlotterbeck bereits das Hinspiel gegen Bergamo verpasst hatte, fehlte zuletzt wegen Adduktorenproblemen, die ihn schon im vergangenen Jahr monatelang plagten.
BVB erwartet "aggressive" Stimmung in Bergamo
In Bergamo muss der BVB noch den letzten Schritt in die Runde der letzten 16 in der Champions League gehen. Das Hinspiel hatten die Schwarz-Gelben zuhause mit 2:0 gegen Atalanta gewonnen.
"Das Spiel wird nicht einfach, sehr intensiv, es könnte von der Stimmung her auch aggressiv werden", sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl.
Gedanken an den Kracher am Wochenende gegen den FC Bayern, der die Bundesliga elektrisiert und seine Schatten zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung bereits vorauswirft, ließ er gar nicht erst zu.
"Ich will den Fokus auf Bergamo legen", betonte Kehl: "Das ist für den Klub ein unglaublich wichtiges Spiel. Und wir sollten uns nicht nach einem 2:0 in Sicherheit wiegen." Dies sei "ein trügerisches Ergebnis, weil ein frühes Tor dort sofort alles verändern kann".
In Bergamo geht es für den BVB nicht nur um sportlichen Erfolg, sondern auch um viel Geld. Elf Millionen Euro gibt es für den Einzug ins Achtelfinale, in dem die Dortmunder dann auf den FC Bayern oder den FC Arsenal treffen würden.































