Nur noch bis Ende 2027 ist Sportvorstand Fabian Wohlgemuth vertraglich an den VfB Stuttgart gebunden. Wie es danach für den 46 Jahre alten Erfolgsmanager weitergeht, steht offenbar noch in den Sternen.
Dem "kicker" zufolge könnten die Gespräche zwischen den Schwaben und Wohlgemuth komplizierter werden als vermutet.
Zwar soll es große Wertschätzung von beiden Seiten geben und damit auch die grundsätzliche Bereitschaft zu einer langfristigen Zusammenarbeit.
Aber: Wohlgemuth hat mit seiner starken Arbeit beim VfB Stuttgart auch das Interesse anderer Vereine geweckt. Beim Hamburger SV wurde er zuletzt als möglicher Nachfolger von Stefan Kuntz gehandelt. Auch beim VfL Wolfsburg ist der gebürtige Berliner immer mal wieder ein Thema.
Abhängen soll Wohlgemuths Zukunft beim VfB zudem von Vorstandschef Alexander Wehrle.
Der Kontrakt des 51-Jährigen im Ländle ist zwar noch bis 2030 datiert. Er hatte aber in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit einem vorzeitigen Abschied kokettiert, möglicherweise schon im Sommer 2028.
Einen Wehrle-Abgang wiederum sähe Wohlgemuth "ungern", schreibt der "kicker" - so dass der DFB-Pokalsieger im schlimmsten Fall sogar beide Väter des Erfolgs verlieren könnte.
VfB Stuttgart: Wehrle, Wohlgemuth und Hoeneß als Erfolgsgaranten
Wehrle hatte im März 2022 beim VfB angeheuert, Wohlgemuth folgte im Dezember, als er Sven Mislintat beerbte, zunächst als Sportdirektor. Anfang Juli 2024 wurde er dann in den Vorstand befördert.
Die wichtigste und beste Entscheidung des Duos war wohl die Verpflichtung von Trainer Sebastian Hoeneß im April 2023. Unter seiner Regie entwickelte sich die Stuttgarter Mannschaft von einem Abstiegskandidat zu einem Top-Team der Bundesliga.
Aktuell belegt der VfB den vierten Tabellenplatz, hinter dem FC Bayern, Borussia Dortmund und dem Überraschungsteam TSG 1899 Hoffenheim.
Zudem stehen Hoeneß' Schützlinge im Halbfinale des DFB-Pokals und in den Europa-League-Playoffs.



























