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Power Ranking vor der Offseason

Das ist der ärgste Verfolger der Seahawks in der NFL

Cooper Kupp und die Seahawks sind aktuell das Maß der Dinge in der NFL
Cooper Kupp und die Seahawks sind aktuell das Maß der Dinge in der NFL
Foto: © IMAGO/Joe Robbins/Icon Sportswire
24. Februar 2026, 07:18

In zwei Wochen startet die NFL Free Agency 2026. Zeit für eine Bestandsaufnahme. Welche Teams sind nach derzeitigem Stand im Favoritenkreis und wer muss sich am meisten verbessern? sport.de präsentiert das Power Ranking zum Start der NFL Offseason.

Der Super Bowl ist Geschichte und die Teams haben weitestgehend ihre Coaching Staffs für die kommende Saison beisammen. Der Fokus liegt nun auf der Free Agency und dem Draft. Dennoch lässt sich schon jetzt sagen, wer nach derzeitigem Kenntnisstand am besten für die kommenden Monate gerüstet ist.

sport.de-Redakteur Marcus Blumberg zeigt das aktuelle Kräfteverhältnis in seinem ersten Power Ranking dieser Offseason auf.

NFL: Power Ranking zum Start der Offseason

32. New York Jets

Die Jets gehen in eine weitere Saison mit Head Coach Aaron Glenn, aber erneut ohne ersichtlichen Plan auf Quarterback. Zudem verfügt das Team über diverse Lücken an allen Ecken und Enden und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis man sich erneut einen neuen Coach suchen wird, nachdem Gang Green im Vorjahr gerade gegen Ende äußerst unmotiviert daherkam, was vielleicht noch schlimmer ist, als einfach nur schlecht zu sein. Einziger Lichtblick: der zweite Pick im Draft könnte einen Franchise-Eckpfeiler bringen, wenn auch nicht auf QB.

31. Cleveland Browns

Am Ende verlief die Trainersuche nach der immer noch fragwürdigen Entlassung von Kevin Stefanski erwartungsgemäß ernüchternd mit dem Ergebnis, dass man mit Todd Monken einen Coach bekam, der wie ein uninspirierter Platzhalter wirkt, während man den geschätzten Defensive Coordinator Jim Schwartz essenziell rausgeekelt hat. Zudem bleibt die QB-Situation eine mittelschwere Katastrophe mit einem Shedeur Sanders, der wohl erneut beweisen wird, dass er nicht NFL-tauglich ist, während Deshaun Watson nun auch wieder eine Option ist in seinem endlich letzten Vertragsjahr. Himmelfahrtskommando!

30. Las Vegas Raiders

Der Kader der Raiders hat diverse Baustellen, doch im Gegensatz zu den zwei bislang genannten Teams hat Vegas zwei Lichtblicke zu bieten: Head Coach Klint Kubiak könnte ein richtig guter Griff gewesen sein und mit dem ersten Pick im Draft bekommt man mit Fernando Mendoza wohl erstmals seit geraumer Zeit wieder einen Quarterback, mit dem man langfristig planen kann. Zudem hat man jede Menge Cap Space. Das lässt hoffen.

29. Arizona Cardinals

Positiv betrachtet könnte die Defense nach dem Abgang von Jonathan Gannon nun wieder besser werden. Die Zukunft von Kyler Murray hängt dagegen in der Schwebe und ein Cut scheint der wahrscheinliche Ausgang zu sein. Jacoby Brissett hat jedoch gezeigt, dass er zumindest ein brauchbarer Platzhalter sein kann und mit Mike LaFleur und dem Shanahan-Scheme im Gepäck könnte die Offense - und allen voran Marvin Harrison Jr. - durchaus passabel sein. Der Kader hat dennoch viele Schwachstellen und man spielt in der NFC West - die größte Hoffnung liegt also vermutlich auf dem Draft 2027 und einer hohen Position darin ...

28. Miami Dolphins

Zwei frühere Packers-Funktionäre (John Schneider und Eliot Wolf) standen sich vor wenigen Wochen erst im Super Bowl gegenüber. Das sollte den Dolphins Hoffnung machen, denn sie haben mit Jon-Eric Sullivan nun selbst einen Ex-Packer als General Manager verpflichtet, samt Ex-Packer Jeff Hafley als Head Coach. Vielleicht gelingt es den beiden nun auch, eine erfolgreiche Struktur in Südflorida aufzubauen und langfristig wieder anzugreifen. Kurzfristig sollte die Defense im Fokus stehen, die ohnehin Hafleys Steckenpferd ist. Offensiv hat man derweil seinen Kahlschlag begonnen und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis auch Tua Tagovailoa seinen Hut nehmen muss - das allerdings unterstreicht das Hauptproblem: wer spielt 2026 Quarterback? Quinn Ewers jedenfalls verspricht keinen kurzfristigen Erfolg.

27. Tennessee Titans

Die Titans haben gegen Ende der vergangenen Saison durchaus positive Ansätze gezeigt. Hoffnung macht nun, dass sie mit Robert Saleh einen guten Coach geholt haben, der sicherlich nun bessere Umstände vorfindet als zu seiner trostlosen Zeit bei den Jets. Ganz wichtig war, dass er mit Brian Daboll einen Offensive Coordinator gefunden hat, der positiv auf die Entwicklung von QB Cam Ward einwirken kann. Zudem hat man mit Jeffery Simmons einen der besten Interior-Defensive-Lineman der NFL. Das sind ein paar gute Bausteine, um die herum sich etwas aufbauen lässt rund ein Jahr vor der Eröffnung des neuen Nissan Stadium.

26. New York Giants

Auch wenn ich beim großen Hype um John Harbaugh nicht ganz mitgehe - und Matt Nagy als OC halte ich für gar keine gute Idee! -, denke ich schon, dass er neue Kohärenz in dieses Team bringen kann. Mit Jaxson Dart hat er einen vielversprechenden Quarterback, Malik Nabers kommt zurück und zudem verfügt die Defense über mehrere Playmaker, die ein stabiles Gerüst bilden können. Die Voraussetzungen waren im Big Apple lange nicht mehr so gut.

Video: Die Highlights der NFL-Saison

25. Atlanta Falcons

Grundlegend verfügen sie über einen weitestgehend guten ersten Anzug, der allerdings ein paar Flecken hat. Michael Penix' Rückkehr ist nach seinem Kreuzbandriss erstmal offen, zudem halte ich ihn nicht für den Franchise-Quarterback, den man sich erhofft hat. James Pearce dürfte nach seinem Ausraster eher im Gefängnis als auf dem Spielfeld anzutreffen sein, was den guten Pass Rush des Vorjahres wieder verpuffen lassen könnte, wegen ihm hat man keinen Erstrundenpick und Ausfälle konnte diese Truppe schon im Vorjahr nicht auffangen. Kevin Stefanski wird alle Hände voll zu tun haben, um diese Truppe auf Anhieb nach oben zu führen in einer nun wieder überraschend kompetitiven NFC South.

24. New Orleans Saints

Ja genau, ich habe die Falcons ganz unten der South für den Moment! Die Saints nämlich haben ihren QB der Zukunft offenbar gefunden in Tyler Shough. Das ist der wichtigste Schritt für jedes NFL-Team, alles was danach kommt, ist sekundär. Sicherlich muss der Kader in vielen Bereichen verbessert werden, doch dürfte die Defense auch 2026 konkurrenzfähig sein und offensiv hat man mindestens Chris Olave als Top-Anspielstation. Der Rest ergibt sich schon für Kellen Moore in seiner zweiten Saison am Ruder.

23. Washington Commanders

Die Commanders mögen zwar unzählige Baustellen in ihrem Kader haben, doch wird Quarterback Jayden Daniels zurück sein, wenn die Saison beginnt. Insofern ist das größte Problem der Vorsaison damit erstmal vom Tisch. Nun geht es darum, die Umstände um ihn herum und darüber hinaus in der Defense zu verbessern, um nach einem verlorenen Jahr wieder anzugreifen. Der fünftmeiste Cap Space und der siebte Pick im Draft dürften bei diesem Unterfangen hilfreich sein.

22. Kansas City Chiefs

Die Chiefs hatten 2025 ihre schlechteste Saison seit 2012, also bevor Andy Reid überhaupt nach Missouri kam. Die Mängelliste des Teams ist lang und beginnt wie schon seit ein paar Jahren direkt in der Offensive Line und dem Receiving Corps. Auch die Defense weist gehörige Lücken auf, doch am Ende ist vor allem die Frage, wann genau Patrick Mahomes von seinem Kreuzbandriss zurückkehrt - und was er nach so einer Verletzung schon wieder leisten kann. Sehr viele Fragezeichen für ein Team, das vor einem Jahr noch im Super Bowl stand. 2026 könnte ein Übergangsjahr für KC werden.

21. Cincinnati Bengals

Übergangsjahre ist man in Cincy mittlerweile gewöhnt. Die Defense war auch 2025 keine Hilfe und die Offense war unterm Strich lange Zeit ohne Joe Burrow nicht gut genug. Burrow ist wieder da, doch gelingt es dieses Mal, auch die Defense wieder zu einem positiven Faktor zu machen? Die Tatsache, dass Zac Taylor nach dreimaligem Verpassen der Playoffs in Serie immer noch im Amt und damit der dienstälteste Coach der AFC North ist, stimmt mich jedenfalls nicht optimistisch.

20. Dallas Cowboys

Die Defense steigerte sich nach selbstverschuldetem katastrophalen Start - Jerrah hat ernsthaft Micah Parsons getradet!!! - zwar gegen Ende merklich, doch reichte das immer noch nicht, um der weiter guten Offense nicht im Weg zu stehen. Entsprechend wurde Matt Eberflus nach nur einem Jahr als DC entlassen und durch einen Ex-Eagles-Assistant ersetzt (Christian Parker). Personell bleibt die Defense für den Moment aber dünn besetzt. Für Abhilfe könnten zwei Erstrundenpicks aus dem Parsons-Trade sorgen, denn draften kann Jerrah durchaus. Allerdings droht offensiv schon das nächste Theater, denn George Pickens wird sicherlich den Franchise Tag erhalten und sein Agent heißt David Mulugheta, ein Name, den Jerry Jones eigenen Angaben zufolge noch nie gehört hat - er zog es bekanntlich vor, hinter dessen Rücken zu versuchen, Parsons über den Tisch zu ziehen ... mein Popcorn jedenfalls steht bereit!

19. Tampa Bay Buccaneers

Erstmals seit Tom Bradys Zeiten haben die Bucs die Playoffs verpasst. Todd Bowles überlebte diesen Rückschlag, warf danach aber gefühlt seinen halben Coaching Staff raus. Zudem droht gerade in der Defensive Front ein erheblicher Aderlass, während man offensiv stagnierte und nun auch noch Mike Evans verlieren könnte. Hier steht ein Umbruch an und es besteht die Chance, dass es erneut nicht reichen wird, sich durch die Saison zu wurschteln, um die NFC South zu gewinnen. Unglaublich, aber wahr. Entsprechend müssen nun die richtigen Schlüsse gezogen werden, um wieder anzugreifen. Sonst wird es auch für Bowles eng.

18. Indianapolis Colts

Bis zur Verletzung von Daniel Jones lief es ziemlich gut für die Colts, danach jedoch ging die Saison den Bach runter. Jones' Verfügbarkeit zum Saisonstart ist nach dem Achillessehnenriss zumindest mal fraglich, weshalb der Ausblick auf die neue Saison schwer fällt. Da Jones jedoch ein gefragter Mann sein dürfte auf dem Markt, scheint der Franchise Tag unabdingbar und das wiederum bringt Top-Receiver Alec Pierce auf den Markt, sodass dieser am Ende für Indy zu teuer werden könnte. Angesichts weiterer drohender Abgänge ist ein Repeat des letztjährigen Saisonstarts zumindest mal unwahrscheinlich. Und dann reden wir womöglich ernsthaft über die Zukunft von Shane Steichen und GM Chris Ballard.

17. Carolina Panthers

Die Panthers haben die NFC South erstmals seit 2015 "gewonnen", wenn man das angesichts der 8-9-Bilanz so nennen will. Doch hatten sie ihre Momente in einer schwierigen Saison. Tetairoa McMillan war der Offensive Rookie of the Year und lässt hoffen, dass um ihn und Bryce Young herum eine schlagkräftige Truppe gebaut werden kann. Defensiv ließ jedoch gerade der Pass Rush zu wünschen übrig und man wird kreativ werden müssen, um Verbesserungen zu finden mit beschränktem Cap Space und ausnahmsweise mal keinem Top-10-Pick (19.) im Draft.

16. Pittsburgh Steelers

Sechs offensive Starter werden Free Agents, ob Aaron Rodgers noch ein Jahr dranhängt, steht wie üblich in den Sternen und Mike McCarthy war die uninspirierteste Trainerwahl, die man irgendwie treffen konnte. Die Defense wird dieses Team zwar erneut konkurrenzfähig machen, aber ich sehe beim besten Willen keinen realistischen Weg, wie diese Truppe im Vergleich zu den vergangenen Jahren auch nur ein klein wenig besser werden könnte. Man tritt einfach weiter auf der Stelle.

15. Minnesota Vikings

Die Vikings stehen derzeit noch tief im Minus beim Cap Space und haben keine klare Antwort auf der Quarterback-Position. Ich rechne zwar mittlerweile damit, dass Kirk Cousins letztlich zurückkehren und J.J. McCarthy in den Schatten stellen wird, doch reicht das wirklich, um die Topteams dieser Division anzugreifen? Immerhin bleibt Brian Flores ein weiteres Jahr, sodass die Defense der Rückhalt des Teams bleiben wird. Doch offensiv wird man sich wieder mit einer nicht idealen Situation abfinden müssen. 

14. Baltimore Ravens

Das große Potenzial, das in diesem Team schlummert, wurde zuletzt nicht mehr ausgeschöpft, weshalb es zum Trainerwechsel nach fast zwei Jahrzehnten kam. Von Jesse Minter ist nun zumindest zu erwarten, dass er - gute Verstärkungen auf dem Feld vorausgesetzt - die zuletzt schwache Defense wieder in den Griff bekommt und die Offense unter Ben-Johnson-Zögling Declan Doyle die PS wieder auf die Straße bringt. Und dann greift man zumindest mal wieder ganz oben in der AFC North an.

13. Green Bay Packers

Parsons und die zuletzt zahlreichen verletzten Receiver werden irgendwann alle zurück sein, zudem herrscht zumindest offensiv im Coaching Staff Kontinuität, was eine solide Grundlage ist. Die Defense steht jedoch unter Gannon unter Beobachtung, ebenso die Special Teams nach dem Abgang von Rich Bisaccia. Generell sollten die Packers aber auch 2026 konkurrenzfähig sein. Am Ende werden dann Kleinigkeiten darüber entscheiden, wer im Norden die Nase vorn hat.

12. Detroit Lions

Das gilt insgesamt auch für die Lions, die nach nach zwei Division-Titeln in Serie 2025 einen Schritt zurück gemacht haben in der ersten Saison nach Ben Johnson als Play Caller. Verletzungspech war abermals ein großer Faktor und ein Reminder, dass Kadertiefe in diesem Team ein Problem ist. Das galt vor allem für die Offensive Line, die Verstärkungen braucht. Für den neuen Offensive Coordinator Drew Petzing geht es aber vor allem darum, die im Vorjahr verloren gegangenen Explosive Plays wiederzufinden. Defensiv würde vor allem Gesundheit helfen.

11. Houston Texans

Die Defense ist eine Macht, so viel steht fest. Doch die Offense geht eben nur soweit, wie Quarterback C.J. Stroud sie trägt. Das war zuletzt nicht mehr sonderlich weit. Die Offensive Line war abermals keine große Hilfe, das Run Game funktionierte nur sporadisch und durch die Luft ging es eben nur bedingt vorwärts. Spannend wird nun vor allem, wie viel Vertrauen die Texans wirklich in Stroud haben - man könnte in diesem Jahr erstmals seinen Vertrag verlängern, nach seinen jüngsten Auftritten wäre das allerdings mindestens mal mutig. 

Caleb Williams geht in sein drittes Jahr in der NFL
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10. Chicago Bears

Die Bears haben gezeigt, dass sie mittlerweile zu den besten Teams der Liga gezählt werden müssen. Das Gerüst steht und nun geht es darum, die starke Vorsaison zu bestätigen. Die Eckpfeiler sind mit Head Coach Ben Johnson und Quarterback Caleb Williams vorhanden. Punktuelle Verstärkungen müssen sein, doch in erster Linie wird es für sie darum gehen, mit der nun vorherrschenden Wahrnehmung als Favoriten klarzukommen. Als Underdog lebt es sich bekanntlich leichter.

9. Los Angeles Chargers

Was die Chargers trotz der massiven Ausfälle beider Pro-Bowl-Tackles im vergangenen Jahr geleistet haben, ist bemerkenswert. Wenn Alt und Slater nun zurückkehren und man es vielleicht noch schafft, Justin Herbert noch die eine oder andere Waffe mehr an die Hand zu geben, kann es sehr weit gehen für dieses Team - zumal man mit Mike McDaniel als OC auch noch ein enormer Upgrade im Vergleich zu Greg Roman im Vorjahr gefunden hat. In L.A. scheint einiges möglich.

8. Philadelphia Eagles

Mich interessiert hier eigentlich nur, ob der neue Offensive Coordinator Sean Mannion die PS dieser Offense wieder auf die Straße bringt. Das Gesetz der Serie spricht zumindest dafür, denn immer wenn sich Nick Sirianni seit 2022 Hilfe von außen geholt hat, sah das richtig gut aus. Mannion war zuletzt Quarterbacks Coach der Packers, die bekanntermaßen ein sehr kohärentes Scheme spielen. Er tritt die Nachfolge von Kevin Patullo an, was die Messlatte ziemlich niedrig anlegt. Dennoch gilt es, die schwierigen Charaktere zu managen, was ein Thema für sich ist. Defensiv bleibt Vic Fangio ein weiteres Jahr, was zumindest hier für Kontinuität sorgt.

7. San Francisco 49ers

Was wäre, wenn die 49ers mal gesund durch eine Saison kämen? Vielleicht erleben wir das in der neuen Saison, obgleich das Umspannwerk weiter direkt neben dem Trainingsgelände gelegen sein wird ... wie dem auch sei, die Niners spielten angesichts ihrer Personalsituation herausragend und sollten mit den Rückkehrern wieder an Bord stark zurückkommen.

6. Buffalo Bills

Wie sinnvoll es war, Sean McDermott zu feuern und ansonsten nahezu alles beim Alten zu belassen, wird die kommende Saison zeigen. Doch sollte eine Offense, die von Josh Allen angeführt wird, immer konkurrenzfähig sein. Mehr noch, wenn man endlich mal wieder in Wide Receiver investiert. Defensiv übernimmt der hochgeschätzte Jim Leonhard, der mit entsprechenden personellen Verstärkungen auch diesen Teil des Teams wieder auf Vordermann bringen könnte. Doch der Grund, auch weil man ein neues Stadion bezieht, wird sicher nicht geringer, speziell nach den Worten von Owner Terry Pegula auf der ziemlich unnötigen Pressekonferenz nach dem Trainerrauswurf. Die Botschaft essenziell: keine Ausreden mehr, jetzt muss der Titel her.

5. Jacksonville Jaguars

Die Jaguars haben ein starkes Gerüst im Vorjahr errichtet, nun geht es ans Fine Tuning. Die Offense lief gegen Saisonende auf hohem Niveau und die Defense könnte auch mit der neuen Rolle von Travis Hunter nochmal einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen. Die Jaguars sehen derzeit wie der (leichte) Favorit in der AFC South aus und sollten auch in den Playoffs eine Rolle spielen können, wenn die Stars fit bleiben.

4. Denver Broncos

"Wenn Bo Nix fit gewesen wäre, dann ..." ist die Prämisse der wildesten kursierenden Theorien über die Broncos der Saison 2025. Entsprechend müssen sie 2026 nun zeigen, was denn dann passiert wäre. Nix hatte unterm Strich eine wechselhafte Saison und muss einen großen Schritt machen, um die Broncos den einen Schritt weiter zu führen Richtung Super Bowl. Das allerdings ist nun der Anspruch in der Mile High City. Die Defense war herausragend, die Offense hatte ihre Momente. Das Gerüst steht auch hier und es wird schwer, diese Truppe zumindest im Westen zu entthronen. 

3. New England Patriots

Die Cinderella-Saison der Patriots endete mit der brutalen Erkenntnis, dass die Offensive Line weiterhin zu schlecht ist. Die Defense hielt auch im Super Bowl mit, die Offense dagegen hatte wenig zu melden. Nun wird der Spielplan deutlich schwerer und das Zünglein an der Waage wird letztlich sein, ob man die Umstände für Drake Maye an der O-Line und in Sachen Waffen verbessert oder nicht. Mit diesem Team ist jedoch wieder akut zu rechnen.

2. Los Angeles Rams

Der MVP hängt noch ein Jahr dran, Puka Nacua ist ein Jahr erfahrener und die Lücken in der Defense wird man mit zwei Erstrundenpicks - danke Falcons! - schon angemessen stopfen. Will sagen: die Rams werden einmal mehr ganz oben angreifen.

1. Seattle Seahawks

Die Seahawks waren am Ende einfach zu gut für die gesamte Konkurrenz. Die Offense hatte zwar ausgerechnet im Super Bowl keinen herausragenden Tag, aber dafür unterstrich die Defense, wie überlegen sie das ganze Jahr über war. Und selbst wenn am Ende Kenneth Walker gehen sollte, wäre dies kein allzu großer Grund zur Sorge. Wichtig ist zudem, dass es gelang, mit Brian Fleury einen neuen Offensive Coordinator und Nachfolger von Klint Kubiak zu finden, der ebenfalls das Shanahan/McVay-Scheme beherrscht, was Sam Darnold zu dem Quarterback gemacht hat, der er heute ist. Unterm Strich sind die Seahawks erstmal das Team, das es zu schlagen gilt.

New England Patriots
New England Patriots
Patriots
13
0
0
0
13
Seattle Seahawks
Seattle Seahawks
Seahawks
29
3
6
3
17
00:30
Mo, 09.02.
Beendet
vollständiger Spielplan

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