Uli Hoeneß hält große Stücke auf Jürgen Klopp, wollte den Ex-Dortmunder einst auch zum FC Bayern lotsen. Den 58-Jährigen sieht der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters aber allein als Trainer.
Geht es nach Uli Hoeneß, arbeitet Jürgen Klopp bei Red Bull in einer falschen Position. "Das ist für mich keine Rolle, die zu ihm passt. Jürgen Klopp muss auf dem Fußballplatz stehen, das ist keiner, der für Vorträge durch die Welt fliegt", sagte der 74-Jährige im "Bild"-Interview.
Klopps "größte Stärke ist das Zwischenmenschliche, wie er die Spieler pushen kann", weiß Hoeneß: "Aber wie willst du in Leipzig etwas pushen, wenn du schon wieder in Salzburg bist und dann nach Brasilien fliegst?"
Sollte sich der ehemalige Erfolgstrainer von Mainz 05, BVB und Liverpool für eine Rückkehr an die Seitenlinie entschließen, wäre er auch einer für den DFB, so der Bayern-Patron. Hoeneß könne sich "gut vorstellen", dass Klopp eines Tages Bundestrainer wird. "Ich schätze ihn sehr, sehe ihn aber nur als Trainer und nichts anderes."
Mehr dazu:
Statt Klopp bekam der FC Bayern Klinsmann
Gerne hätte Uli Hoeneß mit Jürgen Klopp von knapp 20 Jahren beim FC Bayern zusammengearbeitet. "Ich war mit ihm schon einig", erinnerte er sich an Gespräche aus dem Jahr 2008: "Ich rief ihn an, als er noch in Mainz war, und fragte: 'Können Sie sich vorstellen, den FC Bayern zu trainieren?' Und er antwortete: 'Ja, selbstverständlich.' Aber dann haben wir uns am Ende für Jürgen Klinsmann entschieden, den Karl-Heinz Rummenigge vorgeschlagen hatte."
Während es Klinsmann nicht lange auf dem Trainerstuhl in München hielt, wechselte Klopp zu Borussia Dortmund, wo er eine neue Ära prägte. 2015 zog der Publikumsliebling zum FC Liverpool weiter, um dort ebenfalls zu einer Ikone zu werden. 2024 trat Klopp bei den Reds zurück, nach einer Pause kehrte er Anfang 2025 als Global Head of Soccer für die Red Bull GmbH ins Fußballgeschäft zurück.






























