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"Schritt in die richtige Richtung"

DEB-Team reicht Traumstart fürs Olympia-Viertelfinale

Das DEB-Team steht im olympischen Viertelfinale
Das DEB-Team steht im olympischen Viertelfinale
Foto: © IMAGO
17. Februar 2026, 16:14

Deutschland hat den Frust über die zwei Niederlagen in der Gruppenphase des olympischen Eishockey-Turniers hinter sich gelassen. Dank eines 5:1-Sieges über die punktlosen Franzosen sicherte sich das DEB-Team den Einzug in die Runde der letzten Acht. 20 starke Minuten reichten dem Team von Bundestrainer Harold Kreis.

"Ein paar individuelle Fehler haben uns wehgetan, aber alles in allem war es ein verdienter Sieg und ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Superstar Leon Draisaitl.

Mit Blick auf das Viertelfinale am Mittwochmittag gegen die Slowakei warnte er: "Das wird ein schwieriges Spiel. Uns ist bewusst, dass sie eine sehr, sehr gefährliche Mannschaft sind. Wir müssen unser Spiel aufs Eis bringen."

Kreis war zufrieden nach dem erfolgreichen ersten K.o.-Spiel, nach diesem "big game" hatte er für sein Team fast nur Lob übrig: "Wir haben Frankreich zu keiner Zeit unterschätzt."

Trotz 31 Schüssen auf das Tor von Philipp Grubauer sprach Kreis von einer "stabilen Verteidigung". Seine Spieler hätten die Scheibe lediglich "im zweiten Drittel nicht so bewegt. Aber wichtig war, dass die Mannschaft gut ins dritte Drittel gekommen ist."

Gegenüber der 1:5-Niederlage zum Abschluss der Gruppenphase gegen die USA wechselte Kreis gleich zweimal. NHL-Goalie Grubauer (Seattle Kraken) stand wieder zwischen den Pfosten, nachdem Maximilian Franzreb gegen die US-Amerikaner seine Chance bekam. Zudem rückte Lukas Reichel (Vancouver Canucks) für Josh Samanski (Edmonton Oilers) in die erste Reihe.

Als schlechtestes Powerplay-Team des Turniers in das Spiel gegangen, besserte die deutsche Auswahl ihre Statistik gleich einmal auf. Samanski fand Kapitän Draisaitl auf seiner Lieblingsposition am rechten Slot. Von dort aus knallte der NHL-Profi der Edmonton Oilers den Puck zu seinem zweiten Turniertor aus kurzer Distanz unter die Latte.

Deutschland mit bärenstarkem ersten Drittel

Die Franzosen schüttelten sich nur kurz, spielten gegen eine im Positionsspiel defensiv verbesserte DEB-Auswahl zwar munter mit, wirkliche Torchancen sprangen aber nicht heraus. Stattdessen legte Frederik Tiffels das 2:0 nach Einladung und Scheibenverlust von Pierre-Édouard Bellemare nach (11.). Das erste Olympia-Tor des Angreifers von den Eisbären Berlin.

Auch der bislang erfolglose JJ Peterka durfte sich noch vor der ersten Drittelpause in die Torschützenliste eintragen. Links in der Rundung setzte sich Tim Stützle stark durch, behielt dabei noch die Übersicht und fand mit einem feinen Rückhandpass den NHL-Profi von den Utah Mammoth, der den Goalie umkurvte und per Rückhand aus spitzem Winkel traf (19.).

Mit Wut im Bauch und einem neuen Schlussmann kam Frankreich aus der Kabine. Eine Reihe von Unkonzentriertheiten ermöglichten Bellemare den Anschlusstreffer (25.). Der Außenseiter gestaltete das Spiel zwar etwas ausgeglichener, das DEB-Team erarbeitete sich jedoch immer wieder Top-Chancen, den alten Vorsprung wiederherzustellen.

Deutschland verpasst mehrfach die Vorentscheidung

Dass das nicht gelang, lag allen voran am eingewechselten Antoine Keller, der im zweiten Drittel gleich 13 Paraden zeigen konnte. Weil Deutschland es jedoch zunächst nicht schaffte, mit einem 4:1 die Vorentscheidung zu erzielen, witterten Kellers Vorderleute neue Morgenluft. Aber auch Grubauer war auf deutscher Seite ein sicherer Rückhalt und gleich mehrmals stark zur Stelle.

Dann aber brach Samanski den Bann zur Entscheidung: In Überzahl brachte Draisaitl den Puck scharf vor das Tor, der Abpraller landete vor den Füßen des Oilers-Youngsters, der das Spielgerät nur noch über die Linie schieben musste. Anschließend ließ die DEB-Auswahl nichts mehr anbrennen. Mit einem Empty Netter stellte Nico Sturm den Endstand her (60.). 

Deutschland
Deutschland
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Frankreich
Frankreich
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Di, 17.02.
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Italien
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Di, 17.02.
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Tschechien
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Dänemark
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Di, 17.02.
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Schweden
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Lettland
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