Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund kann im Hinspiel im Champions-League-Playoff am Dienstag (21:00 Uhr) gegen Serie-A-Klub Atalanta Bergamo nicht auf Führungsspieler Nico Schlotterbeck zurückgreifen. Eine herbe Schwächung für den BVB, stellt Lothar Matthäus vorab heraus.
Der kurzfristige Ausfall von Abwehrchef Nico Schlotterbeck aufgrund von muskulären Problemen sorgt beim BVB vor dem so wichtigen Königsklassen-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo für einen alarmierenden Personal-Engpass.
"Keiner der deutschen Klubs hat es leicht, aber am schwersten hat es der BVB. Erstens, weil die Dortmunder das Rückspiel auswärts haben. Zweitens, weil sie gegen eine mit allen Wassern gewaschene italienische Mannschaft spielen, und drittens, weil jetzt auch noch Nico Schlotterbeck verletzt ist", fasste Rekordnationalspieler Lothar Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne zusammen.
Die Dortmunder Borussia hatte den Ausfall des Innenverteidigers am Montag bekannt gegeben. Auch Defensiv-Kollege Niklas Süle (Oberschenkelverletzung) verpasste das BVB-Abschlusstraining für das Duell gegen die Italiener. Zudem fehlen Emre Can (Adduktorenprobleme) und Filippo Mane (Muskelverletzung).
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Cheftrainer Niko Kovac teilte auf der Pressekonferenz mit: "Wir haben aktuell vier verletzte Innenverteidiger. Bei Schlotti wollen wir kein Risiko eingehen, deswegen ist er keine Alternative für morgen."
BVB: Kovac wird "auch dieses Mal eine Lösung finden"
Experte Lothar Matthäus bezeichnete den Ausfall des 27-Jährigen als "herben Verlust" für den BVB, zugleich gab er sich überzeugt davon, dass Niko Kovac "auch dieses Mal eine Lösung finden" wird. "Ich gehe davon aus, dass Luca Reggiani spielen wird. Der Junge hat es nach seiner Einwechslung im Spiel gegen Mainz neben Waldemar Anton und Ramy Bensebaini gut gemacht. Überhaupt sehe ich den BVB sehr positiv, die Entwicklung unter Kovac in den letzten zwölf Monaten war enorm."
Für längere Zeit wäre ein Schlotterbeck-Ausfall aber nur schwer zu kompensieren, weiß auch Matthäus: "Ich hoffe, dass Schlotterbeck bald wieder dabei ist, denn in den kommenden Wochen stehen wichtige Spiele auf dem Programm. Am kommenden Samstag in Leipzig, nächste Woche das Rückspiel in Bergamo, und am 28. Februar gegen die Bayern."
































