Stammspieler Rasmus Kristensen verletzte sich im vergangenen Bundesliga-Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach (3:0) am linken Sprunggelenk, musste vorzeitig in der Halbzeitpause ausgewechselt werden. Nun könnten sich die schlimmsten Befürchtungen der Hessen bestätigen, dass dem Dänen sogar das Saison-Aus droht.
Der Rechtsverteidiger wird nach Informationen der "Bild" definitiv eine längere Zwangspause einlegen müssen, die ihn unter Umständen die gesamte Rest-Saison kosten könnte.
Noch unmittelbar nach der Partie hatte Frankfurts neuer Cheftrainer Albert Riera gehofft, dass sich die Diagnose als weniger dramatisch erweisen würde. "Ich hoffe, es ist nur ein Schlag", meinte der 43-Jährige direkt nach dem Gladbach-Spiel.
Doch die Hoffnung des Spaniers, dass die Bänder-Verletzung am linken Sprunggelenk von Rasmus Kristensen nicht allzu schlimm würde, erfüllte sich offensichtlich nicht.
Am Montag wurde der dänische Nationalspieler von einem Spezialisten untersucht. Die Ergebnisse werden derzeit wohl noch ausgewertet, doch innerhalb des Vereins geht man nach "Bild"-Informationen inzwischen vom schlimmsten Szenario aus. Demnach rechnen intern viele Verantwortliche mit einem monatelangen Ausfall.
Kristensen muss auch um WM-Ticket bangen
Für die Hessen wäre das ein weiterer herber Rückschlag in der laufenden Spielzeit. Kristensen gilt als Führungsspieler, als Antreiber auf der rechten Abwehrseite, als Mentalitätsmonster in den entscheidenden Phasen. Insgesamt stand er in der laufenden Saison in 25 Pflichtspielen auf dem Rasen und erzielte dabei drei Tore.
Die möglichen Konsequenzen reichen jedoch weit über Frankfurt hinaus. Auch das WM-Ticket des Dänen steht plötzlich auf der Kippe. Der dänische Verband ist bereits informiert und wartet selbst angespannt auf die endgültigen Untersuchungsergebnisse. In der Nationalmannschaft war Kristensen zuletzt Stammspieler und feste Größe in der Defensive.
Gut möglich also, dass er im Falle einer langen Verletzungspause trotzdem für die Weltmeisterschaft nominiert wird. Doch ohne Spielpraxis würde der Weg zur WM in den USA, Kanada und Mexiko ungleich schwerer.


























