Torwart-Hammer beim FC Bayern? Der frühere Nationalspieler Stefan Effenberg rechnet zwar nicht mit einem DFB-Comeback von Manuel Neuer - aber fest mit einer Verlängerung beim deutschen Rekordmeister.
"In dem Alter tut dir eine Sommerpause sehr wohl sehr gut, um noch einmal um ein Jahr beim FC Bayern zu verlängern. Darauf wird es hinauslaufen: Manuel Neuer wird noch ein Jahr verlängern und Jonas Urbig mehr Spielzeiten geben", sagte Effenberg im "Doppelpass" von "Sport1".
Urbig, derzeit die Nummer zwei des FC Bayern, gilt derzeit als heißester Kandidat für die Neuer-Nachfolge. Den 22-Jährigen hatte der FC Bayern im Januar 2025 für sieben Millionen Euro vom 1. FC Köln verpflichtet.
Es sei aus Neuers Sicht "völlig richtig, sich diesen Belastungen nicht mehr auszusetzen", sagte Effenberg mit Blick auf eine mögliche Teilnahme Neuers an der WM im Sommer in Kanada, den USA und Mexiko. "Er hat das alles schon gespielt, nicht nur einmal, zigmal. Er ist Weltmeister geworden." Eine Endrunde mit Neuer, werde "nicht passieren", betonte der frühere Kapitän des FC Bayern.
FC Bayern: Urbig kann sich "etwas abschauen" bei Neuer
Auch Ex-Profi Markus Babbel rechnet noch mit einer Saison mit Neuer und Urbig als Torhüter-Gespann des FC Bayern.
"Manuel Neuer tut Jonas Urbig total gut", sagte der Europameister von 1996 in dem Fußball-Talk. "Er weiß, er kann sich etwas abschauen. Manuel geht, so wie ich das von Außen verfolge, voll auf Urbig ein, hilft ihm, protegiert ihn."
Es würde dem jungen Keeper seiner Ansicht nach guttun, noch ein Jahr die "Hauptfigur" Neuer an seiner Seite zu haben, so Babbel, "und dann die Nummer eins zu sein."
In den kommenden Wochen kann Urbig wieder Spielpraxis sammeln. Neuer fällt wegen eines im Bundesligaspiel bei Werder Bremen (3:0) erlittenen Faserrisses in der linken Wade aus.
Medienberichten zufolge wird der 39-Jährige auch den Kracher bei Borussia Dortmund am 28. Februar verpassen.




























