Travis Hunter kam als Two-Way-Player in die NFL und soll dies wohl auch weiterhin so für die Jacksonville Jaguars spielen. Allerdings wird dieser Plan wohl nun auf eine bestimmte Weise angepasst.
Reporter Cameron Wolfe hat in der Freitagsausgabe von "The Insiders" im "NFL Network" berichtet, dass die Jaguars künftig mit Hunter eher als Cornerback als als Wide Receiver planen.
"Sie trauen Travis Hunter zu, auf der Position des Cornerbacks zur Elite zu gehören und gleichzeitig in der Offense einflussreich zu sein", sagte Wolfe. Gleichzeitig spekulierte er, dass man angehende Free Agents wie Montaric Brown oder Greg Newsome II ziehen lassen könnte, um so einen Starter-Spot für Hunter freizuräumen.
In seiner Rookie-Saison wurde Hunter in 66,7 Prozent der offensiven Snaps, aber nur 35,9 Prozent der defensiven Snaps in seinen sieben Spielen eingesetzt, ehe ihn eine Knieverletzung für den Rest der Saison außer Gefecht setzte. In seinen sieben Spielen brachte er es auf 28 Receptions für 298 Yards und einen Touchdown, wobei ihm allein acht Receptions für 101 Yards und der Touchdown in seinem letzten Spiel der Saison, der 7:35-Niederlage gegen die Rams in London, gelangen.
Mehr Bedarf für Hunter in der Defense
Nach seinem vorzeitigen Saison-Aus liefen ihm sowohl Parker Washington als auch Neuzugang Jakobi Meyers, der seither einen neuen Vertrag erhalten hat, offensiv neben X-Receiver Brian Thomas Jr. den Rang ab. Entsprechend ist der Bedarf für Hunter in der Defense einfach größer als auf der offensiven Seite des Balls, wo er hauptsächlich im Slot eingesetzt wurde und weiterhin einen limitierten Route Tree zeigte.
Defensiv wiederum zeigte Hunter in einer dosierten Rolle zumindest gute Ansätze, obgleich auch hier zu erwähnen ist, dass der zweite Pick im Draft 2025 vor allem in Man Coverage seine Stärken hat, während er in Zone noch Defizite offenbarte. Dies jedoch ist die bevorzugte Spielweise der Jaguars, die allerdings 2025 auf Rang 21 nach zugelassenen Passing Yards beendet haben.







