Immer wieder gibt es Spekulationen, nach denen Harry Kane den FC Bayern möglicherweise im kommenden Sommer verlassen wird. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus geht derweil nicht davon aus.
"Ich glaube nicht, dass er Bayern verlässt. Geld ist für ihn nicht die oberste Priorität, sondern das Wohlfühlen - mit den Trainern, den Mitspielern und der Familie", sagte Matthäus am Sonntagabend in der Sendung "Sky90": "Er hat sich mit seinen Kindern eingelebt. Es ist ein Riesenschritt, die Familie mitzunehmen."
Der "kicker" hatte zuletzt vermeldet, dass Teams aus Saudi-Arabien die Fühler nach dem Münchner Mittelstürmer ausgestreckt haben. Ein Verein soll sogar schon ein "höchst lukratives Angebot" für den Stürmer vorbereiten.
Zudem gibt es immer wieder Spekulationen im Bezug auf eine Ausstiegsklausel, die in Kanes bis 2027 gültigen Vertrag verankert sein soll, Gerüchten zufolge soll sie bei 60 bis 70 Millionen liegen. Unklar ist, bis wann die Klausel aktiviert werden kann.
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Matthäus geht von Kane-Verbleib beim FC Bayern aus
Geht es nach Matthäus, muss sich der FC Bayern aber keine allzu großen Sorgen machen. "Ich habe das Gefühl, dass es für ihn nicht aufs Geld ankommt. In Saudi-Arabien würde er wahrscheinlich das Drei- oder Vierfache verdienen", argumentierte er. "Ich bin überzeugt, dass Harry Kane beim FC Bayern verlängern wird", schloss der Rekordnationalspieler.
Noch werden nach Angaben von Sportvorstand Max Eberl jedoch keine Verhandlungen über eine Verlängerung geführt, allerdings rede man miteinander. "Das, was jetzt um uns herum wieder wabert, dass jemand irgendwas vorbereitet, kann ich nicht sagen", sagte Eberl zuletzt zu möglichen Kane-Interessenten im Ausland.
"Ich kann nur sagen, dass wir mit Harry im intensiven Austausch sind, was ihn betrifft, was unseren Erfolg betrifft. Und die anderen Schritte werden danach kommen", ergänzte der Kaderplaner. Die Münchner signalisierten aber bereits wiederholt, den 2023 für rund 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur verpflichteten Angreifer über das Vertragsende hinaus halten zu wollen.






























