Im angeblich nun entschiedenen Zukunftspoker mit Dayot Upamecano hatte der FC Bayern viel Geduld - zu viel, wenn es nach dem früheren Bundesliga-Manager Heribert Bruchhagen geht.
"Der FC Bayern ist ein Topverein, da geht man doch nicht weg. Ich habe immer den Spielern Angebote gemacht, da gab es kein Nachverhandeln", betonte der 77-Jährige bei "Sky". "Nachverhandeln würde bei mir bedeuten, dass ich ein verschlechtertes Angebot mache und wenn man diese Linie konsequent beibehält, nutzt man seinem eigenen Verein und die Spieler werden sich darauf einstellen."
Den langwierigen Poker mit Upamecano bezeichnete Bruchhagen als "Theater" und ergänzte: "Da hätte ich die Geduld verloren und hätte gesagt, der soll abhauen."
Inzwischen soll übereinstimmenden Berichten zufolge klar sein, dass Upamecano seinen auslaufenden Kontrakt beim FC Bayern verlängert. Unklar ist, wie es zu dieser Entscheidung kam.
Laut "Sky" hatte der deutsche Rekordmeister sein Vertragsangebot an den 27 Jahre alten Franzosen bereits zurückgezogen. Erst danach sei es zum Einlenken der Spielerseite gekommen.
FC Bayern: Überstimmte Dayot Upamecano seine Berater?
"Sport1" vermeldete dagegen, die Offerte habe weiter Bestand gehabt. Der FC Bayern habe Upamecano in einem abschließenden Gespräch nur damit gedroht, sie vom Tisch zu nehmen. Dieser Schritt sei aber nicht mehr nötig gewesen, weil er vorher bereits seine finale Zustimmung signalisiert habe.
Der Profi soll dabei auch sein Management überstimmt haben, das anscheinend noch nachverhandeln wollte.
Letztlich wird Upamecanos neuer Vertrag dem Vernehmen nach bis 2030 datiert sein. Er soll künftig satte 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen, außerdem ein exorbitant hohes Handgeld von weiteren 20 Millionen Euro kassieren. Zudem enthält das neue Arbeitspapier wohl eine Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Millionen Euro, die ab dem Sommer 2027 greifen kann.
































