Der frühere Nationalspieler Amin Younes hätte in der zurückliegenden Transferperiode offenbar zum fünften Abgang des FC Schalke 04 werden und dadurch richtig abkassieren können.
"Bild" enthüllt eine anscheinend sehr konkrete Offerte des indonesischen Rekordmeisters Persija Jakarta für den 32 Jahre alten Spielmacher.
Diese hätte Younes demnach über eine Vertragslaufzeit von eineinhalb Jahren mehr als eine Million Euro eingebracht - mehr als das Fünffache von dem was, er auf Schalke verdient.
Denn: Younes' Kontrakt bei den Königsblauen läuft im Sommer aus. Bei einem kolportierten Monatsgehalt zwischen 20.000 und 30.000 Euro kassiert er damit zusammengerechnet noch rund 180.000 Euro.
Warum sich Younes gegen das äußerst lukrative Angebot aus Indonesien entschied? Dem Bericht nach auch, weil sich der gebürtige Düsseldorfer mit seiner Familie in Nordrhein-Westfalen sehr wohl fühlt. Außerdem soll Younes nach zuletzt zwei Startelfeinsätzen unter Trainer Miron Muslic und einem Formanstieg auf eine sportliche Renaissance auf Schalke hoffen.

Die S04-Chefetage um Sportvorstand Frank Baumann wäre einem Winter-Abgang von Younes demnach hingegen nicht abgeneigt gewesen. Es soll bereits so gut wie feststehen, dass der Vertrag des Routiniers auf Schalke im Sommer nicht verlängert wird.
Viele Winter-Transfers beim FC Schalke 04
Younes blieb also, damit verließen letztlich vier Akteure die Knappen in diesem Januar. Ersatztorhüter Justin Heekeren zog es zum RSC Anderlecht, Ibrahima Cissé zum FC Aarau in der Schweiz. Die Youngster Mauro Zalazar (SC Braga) sowie Jakob Sachse (Viktoria Köln) wechselten auf Leihbasis.
Gleich fünfmal schlug Schalke seinerseits in Sachen Neuzugänge zu: Edin Dzeko (AC Florenz), Dejan Ljubicic (Dinamo Zagreb), Adil Aouchiche (AFC Sunderland) wurden fest verpflichtet, Moussa Ndiaye (RSC Anderlecht) sowie Kevin Müller (1. FC Heidenheim) ausgeliehen.

























