Eugen Polanski übernahm Borussia Mönchengladbach am vierten Bundesliga-Spieltag als Cheftrainer, führte den VfL im rheinischen Duell gegen Bayer Leverkusen im September zu einem 1:1-Unentschieden. Nach anfänglicher Euphorie stagnierte die Gladbacher Entwicklung zuletzt wieder dramatisch, wodurch eine erneute Trainer-Debatte rund um den Klub nicht mehr weit zu sein scheint.
Nachdem sich Borussia Mönchengladbach im Dezember bis auf Tabellenplatz zehn nach oben und ein vermeintlich großes Polster auf die Abstiegszone erarbeitet hatte, war die Entwicklung nach dem Jahreswechsel wieder ziemlich rückläufig.
Zwei Punkte aus den letzten vier Spielen stehen lediglich zu Buche, der FSV Mainz 05 liegt als Tabellen-16. nur noch drei Zähler hinter den Gladbachern.
Sollte am Samstagabend zu Hause gegen Bayer Leverkusen (ab 18:30 Uhr) nichts Zählbares herausspringen, dürfte auch Cheftrainer Eugen Polanski seinen Kredit allmählich verspielt haben.
Bislang erfuhr der 39-Jährige noch die volle Unterstützung von der Vereinsführung. Im Klubumfeld soll nach Angaben der "Sport Bild" aber längst "umstrittener diskutiert" werden über den ehemaligen Nationalspieler Polens, der im September zum Cheftrainer der Profi-Mannschaf befördert wurde.
Die Defizite im gegenwärtigen Gladbacher Spiel sind vielschichtig. Es geht um fehlende Gier, fehlende Körpersprache und fehlende Widerstandsfähigkeit bei Rückschlägen in den jeweiligen Spielen der Borussia.
Nicolas und Tabakovic als einzige Konstanten bei Gladbach
Aber auch ein klarer spielerische Ansatz war zuletzt nicht immer zu erkennen. Zudem wird Polanski laut "Sport Bild" rund um das Team bereits der Vorwurf gemacht, die Einzelspieler nicht richtig weiterentwickelt zu haben.
Die Leistungsträger der Gladbacher waren zuletzt entweder verletzt oder befanden sich im Formtief, das gilt für praktisch alle außer Keeper Moritz Nicolas und Stürmer Haris Tabakovic.
Eugen Polanski muss seine Stars wieder in die Spur bekommen, ansonsten könnte es schon bald für ihn persönlich eng werden. Sportchef Rouven Schröder zumindest hat alles dem sportlichen Erfolg unterzuordnen und würde laut dem Medienbericht auch vor "harten Personalentscheidungen" im Zweifel nicht zurückschrecken.































