Der FC Schalke 04 rangiert trotz der jüngsten Punktverluste in der 2. Bundesliga noch immer auf Tabellenplatz eins. Der ganze Klub träumt von der lang ersehnten Rückkehr ins deutsche Fußball-Oberhaus. S04-Cheftrainer Miron Muslic hat nun verraten, wen er in der Rückrunde als größten Aufstiegskonkurrenten ansieht.
Auf die Frage, wen er neben dem FC Schalke als heißesten Aufstiegsanwärter sieht, meinte Muslic im "Bild"-Podcast "Phrasenmäher": "Hertha BSC. Die sind gut. Die haben einen super Kader. Die haben einen hervorragenden Trainer mit Stefan Leitl. Und noch mal: Das ist Hertha BSC. Olympiastadion, 70.000. So eine Mannschaft gehört in die Bundesliga."
Der Hauptstadtklub rangiert nach 20 Spieltagen in der zweiten Liga nur auf Tabellenplatz sieben und weist derzeit sieben Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz auf. Trotzdem ist sich Muslic sicher, dass Hertha BSC noch ein ernstes Wörtchen im Aufstiegsrennen mitreden wird.
Der Schalker Coach selbst soll übrigens noch möglichst langfristig an den Verein gebunden werden. Muslic hat bei den Königsblauen ohnehin bis 2027 unterschrieben. Sollte ihm der Aufstieg gelingen, verlängert sich sein Arbeitspapier automatisch um ein weiteres Jahr. Das zumindest vermeldete die "Sport Bild".
FC Schalke 04 am Samstag gegen Dynamo Dresden
Die Gelsenkirchener wollen unbedingt Konstanz auf der Cheftrainer-Position. Genau diese fehlende Kontinuität war in den Jahren zuvor einer der großen Schwachpunkte auf Schalke.
Wie er den Klub in der 2. Bundesliga überhaupt wieder in die Erfolgsspur bekommen hat, fasste Muslic selbst in klaren Worten zusammen: "Diesen Verein kannst du nicht auf zwei Schultern stemmen. Was wir gemacht haben, war, diese Führung dann aufzuteilen. Deswegen haben wir unsere Key Performance Player. Ich bin sehr, sehr oft im Austausch mit dieser kleinen Gruppe."
Er gebe als Cheftrainer die Struktur und Organisation vor, betonte aber gleichzeitig: "Den Rest machen die Spieler. Ich habe eine klare Aufgabe und eine klare Rolle. Aber die Verantwortung und diese Führung verteilen wir auf mehrere Schultern."
Am kommenden Samstag geht es für die Knappen mit dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden (ab 13:00 Uhr) weiter.






























