Die Rückrunde der Saison 2024/25 verbrachte Andi Hoti bereits erfolgreich auf Leihbasis bei Dynamo Dresden. Liebend gerne hätten die Sachsen den Innenverteidiger erneut vom 1. FC Magdeburg losgeeist. Doch der Zweitliga-Konkurrent machte Dynamo einen Strich durch die Rechnung und gab den Defensivakteuer lieber zu Eintracht Braunschweig ab.
Laut "Bild" warb Dynamo Dresden in der zurückliegenden Winter-Transferperiode abermals heftig um die Dienste des 22-Jährigen, der bereits im Sommer weit oben auf der Wunschliste des Aufsteigers stand. Sportchef Sören Gonther habe "nichts unversucht gelassen", den Innenverteidiger erneut in die sächsische Landeshauptstadt zu holen.
Der 1. FC Magdeburg hatte Hoti zwar bereits Anfang des Jahres die Wechselfreigabe erteilt, der Poker um den Nationalspieler des Kosovo gestaltete sich dennoch schwierig. FCM-Sportboss Otmar Schork soll den Konkurrenten im Zweitliga-Tabellenkeller mehrfach abblitzen lassen haben. Demnach beharrte der 68-Jährige auf eine Ablösesumme von 250.000 Euro.
Andi Hoti durfte nicht zu Dynamo Dresden wechseln
Kurios: Nach "Bild"-Informationen war Dynamo gegen Ende der Transferperiode sogar bereit, diesen Betrag für Hoti nach Sachsen-Anhalt zu überweisen. Dennoch lehnte der 1. FC Magdeburg das Angebot des Aufsteigers ab. Stattdessen habe Schork intensiv nach anderen Abnehmern für den Defensivspieler gesucht, der bereits 2024/25 für die Dresdner auflief.
Ein ungewöhnliches Manöver der Magdeburger, das jedoch von Erfolg gekrönt war. Mit Eintracht Braunschweig zeigte ein anderer Konkurrent aus der 2. Bundesliga Interesse am Abwehrspieler, der am Deadline Day in Niedersachsen einen Vertrag bis 2028 unterzeichnete. Bei Dynamo ist man vom Vorgehen der Konkurrenz nicht allzu angetan.

"Die Qualität von Andi ist jedem in Dresden aus der Vorsaison bekannt. Wir haben Magdeburg im Schlussspurt ein sehr gutes Angebot unterbreitet, bei dem wir uns nichts vorzuwerfen haben. Am Ende ist es aber die Entscheidung der Verantwortlichen in Magdeburg, wenn der Spieler in keinem Fall in unseren Farben auflaufen soll", sagte Gonther in einem Interview mit den Vereinsmedien.






























