Nachdem er zuvor bereits beim 1. FSV Mainz 05 und dem FC Schalke 04 tätig gewesen war, heuerte André Hechelmann Anfang Dezember 2024 beim FC Bayern an, wo der 41-Jährige als Chefscout fungierte. Ein Engagement, das in Kürze enden wird, denn Hechelmann ist dem Ruf von Borussia Mönchengladbach gefolgt. Wie die Fohlen am Dienstag bestätigten, wird er ab März am Niederrhein die Scouting-Abteilung leiten.
Am Dienstag verkündete Borussia Mönchengladbach einige Veränderungen im Bereich der sportlichen Verantwortung. So wird Ex-Spieler Steffen Korrell vom Scoutingleiter zum Berater des Managements, André Hechelmann stößt vom FC Bayern zu den Gladbachern und übernimmt Korrells Posten und Klaus Schmitz wird Leiter Medizin und Prävention.
"Steffen ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert Borusse durch und durch und ist mit seiner Expertise Gold wert für diesen Verein. Steffen beschäftigt sich schon länger mit dem Gedanken, diesen Schritt zu gehen. Diesen Wunsch respektieren wir – und freuen uns gleichermaßen, dass er uns weiterhin mit Rat und Tat, seinem guten Auge und seiner klaren und klugen Meinung zur Verfügung steht", kommentierte Sportchef Rouven Schröder Korrells neue Funktion.
Auch die Anstellung von Hechelmann als Korrells Nachfolger erklärt Schröder in einer offiziellen Mitteilung: "André ist in unserer Branche außerordentlich gut vernetzt. Nach seinem Studium hat er beim 1. FSV Mainz 05 in unterschiedlichen Abteilungen der Geschäftsstelle gearbeitet und versteht, wie ein Bundesligaverein ganzheitlich funktioniert. Anschließend hat er als Chefscout in Mainz, aber auch in weiteren verantwortungsvollen Positionen beim FC Schalke 04 sowie dem FC Bayern München wertvolle Erfahrungen gesammelt und sich dadurch einen hervorragenden Ruf erarbeitet", so Schröder.
Werden vermeintliche Diskussionen beim FC Bayern weiter befeuert?
Der Abgang von Hechelmann könnte beim FC Bayern durchaus Fragen aufwerfen. Das legen Aussagen aus dem "Bild"-Podcast "Bayern Insider" von Ende Januar nahe.
Damals hieß es, dass über den Münchner Ober-Scout und engen Vertrauten von Sportchef Max Eberl, Nils Schmadtke, intern an der Säbener Straße durchaus diskutiert werde.
Schmadtke sei bekannt dafür, seinen Job zwar gut, aber auch "sehr radikal" auszuführen. Dem FC Bayern seien in letzter Zeit etwa neun Scouts abgewandert, diese Fluktuation würden einige auf Schmadtke zurückführen und hinterfragen, ob sie förderlich und notwendig sei, urteilten "Bild"-Fußballchef Christian Falk und Reporter-Kollege Tobias Altschäffl damals.
Der Verlust eines weiteren Chefscouts dürfte mögliche Vorbehalte nicht zum Erliegen bringen.






























