Nach den Stationen BVB, FC St. Pauli, HSV, SpVgg Greuther Fürth und Hatayspor in der Türkei wechselte Jeremy Dudziak im Sommer 2023 zu Hertha BSC, wo der Allrounder allerdings nie so wirklich Fuß fasste. Nachdem sein Vertrag in Berlin im Sommer 2025 ausgelaufen war, gab ihm die Alte Dame letztlich die Option, für ein überschaubares Salär Teil des Kaders zu bleiben. Eine Chance, die Dudziak offenbar für sich genutzt hat.
Wie die "Bild" erfahren haben will, hat Hertha BSC Jeremy Dudziak mit einem "Profivertrag mit einem ordentlichen Zweitliga-Gehalt im fünfstelligen Bereich pro Monat" ausgestattet.
Dudziak soll zuvor durchaus Interesse bei der Konkurrenz geweckt und in seinem vorherigen Arbeitspapier eine Option besessen haben, die ihm einen ablösefreien Abgang im Winter ermöglicht hätte. Konkret nennt der Bericht mit Holstein Kiel, Heracles Almelo aus den Niederlanden und dem FC Tokyo aus Japan drei Interessenten.
Dass man Dudziak an der Spree allerdings durchaus benötigt, hatte der Spieler aus der Jugend des BVB beim 0:0 gegen den FC Schalke 04 und dem 2:2 gegen den Karlsruher SC unter Beweis gestellt. Auch aufgrund mangelnder Alternativen gegen S04 eingewechselt, wusste der 30-Jährige im zentralen Mittelfeld zu überzeugen, gegen den KSC gelang ihm als Joker sogar ein Tor. Zuvor war Dudziak letztmals im August 2024 für die Berliner aktiv.
Eigengewächs hat Hertha BSC verlassen
Die Laufzeit des neuen Vertrages soll sich durch die Anpassung des Gehalts übrigens nicht geändert haben. Im Sommer 2026 muss neu verhandelt werden.

Ein Eigengewächs hat Hertha BSC derweil noch den Rücken gekehrt. Der ehemalige deutsche U18-Nationalspieler Peter Mantiebel hat sich dem dänischen Zweitligisten BK Middelfart angeschlossen, teilte der Zweitligist mit. Der 21-jährige Innenverteidiger bestritt beinahe 100 Spiele für den Hertha-Nachwuchs, stand aber nie in einem Profispiel auf dem Rasen.





























