Seit acht Spielen wartet der DSC Arminia Bielefeld in der 2. Fußball-Bundesliga auf ein Erfolgserlebnis, der letzte Sieg datiert aus dem November. Auch gegen Mit-Aufsteiger Dynamo Dresden kamen die Ostwestfalen trotz spielerischer Überlegenheit nicht über ein 1:1 hinaus. Trainerdiskussionen gibt es auf der Alm dennoch nicht.
"Wir kennen uns jetzt schon ein paar Jahre. Wir wissen, dass wir in solchen Phasen immer ganz cool sind und gut in die Analyse gehen", sagte Sportchef Michael Mutzel auf Nachfrage von "Sky", ob Cheftrainer Mitch Kniat beim DSC zur Debatte steht: "Wir versuchen, zusammen den Bock umzustoßen – natürlich mit Mitch."
Der 40-Jährige hatte das Traineramt in Bielefeld nach dem Absturz von der Bundesliga bis in die 3. Liga übernommen und aus einer neuformierten Mannschaft innerhalb von zwei Jahren einen Aufsteiger und Pokalfinalisten geformt. Auch der Start in die erste Zweitliga-Saison seiner Laufbahn verlief vielversprechend, zuletzt blieben die Erfolgserlebnisse aber aus.
Arminia Bielefeld "fehlen die Unentschieden"
"Uns fehlen ein bisschen die Unentschieden", analysierte Mutzel die jüngsten Partie, die oft spät zugunsten der Gegner kippten. Nach Ansicht des einstigen HSV-Bosses müsse die Arminia nun "Punkt für Punkt sammeln. Wenn wir so weitermachen, bin ich überzeugt, dass die Siege kommen werden. Die Mannschaft ist intakt, sie arbeitet fleißig und sie will ohne Ende."
"Die Rückendeckung vom Verein habe ich schon zwei, dreimal öfter gespürt", macht sich auch Kniat keine Sorgen um seinen Job und legte nach: "Man muss bewerten, was wir machen." Das sei in Dresden - mit Ausnahme des Ergebnisses - gerade in Halbzeit zwei "extrem gut" gewesen, so der DSC-Cheftrainer weiter.

Der Mannschaft, die sich zwischen April und August nahezu in einen Rausch gespielt hatte, der auch die Sommerpause überstand, brauche "ein Erfolgserlebnis, dann kann die Kurve wieder in die andere Richtung gehen".
































