Mit 19 Jahren gehörte Adin Licina in der Hinrunde der laufenden Saison bereits zu den Leistungsträgern der U23 des FC Bayern in der Regionalliga - ein Umstand, der den Junioren-Nationalspieler in den Fokus von Juventus Turin gebracht hat. Nun hat die Alte Dame Nägel mit Köpfen gemacht und den Offensivakteur unter Vertrag genommen.
Adin Licina hat dem FC Bayern den Rücken gekehrt, um sein Glück künftig in den Reihen von Juventus Turin zu versuchen. Das bestätigten die Klubs am Montag. Der Vertrag des Youngsters wäre im Sommer ausgelaufen.
"Adin Licina ist als junges Talent zum FC Bayern gekommen, wurde an unserem Campus entwickelt und sucht nun seinen Weg im internationalen Spitzenfußball. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute", wird Bayern-Sportdirektor Christoph Freund in einer offiziellen Mitteilung auf "fcbayern.com" zitiert.
In Turin hat Licina einen Kontrakt bis Ende Juni 2029 unterzeichnet. Der Klub lobt auf seiner Homepage ausdrücklich die Abschlussstärke des gebürtigen Münchners.
Gerüchte um Abschied vom FC Bayern kursierten schon früher
2025/26 absolvierte Licina bislang 16 Spiele für den FC Bayern II (1 Tor/5 Vorlagen) sowie vier Partien für die U19 des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Rahmen der UEFA Youth League (1 Tor/1 Vorlage).
Der Rechtsfuß kann seine Stärken auf dem rechten und linken Offensiv-Flügel oder als Zehner hinter den Spitzen ausspielen.
Gerüchte um einen Wechsel von Licina nach Italien brachte die "Gazetta dello Sport" bereits im Dezember 2025 in Umlauf, damals galt jedoch die AC Mailand als heißester Kandidat auf einen Deal. Juventus Turin wurde unter den möglichen Interessenten jedoch ebenfalls bereits genannt.
Bayern, so hieß es im Bericht der Zeitung, werde eine überschaubare Ablöse kassieren, aber auf eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung oder auf ein Rückkaufsrecht pochen.




























