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Geldstrafe durch die NFL

Trotz Super Bowl: Seahawks offenbar vor Verkauf

Die Seahawks könnten bald unter den Hammer kommen
Die Seahawks könnten bald unter den Hammer kommen
Foto: © IMAGO/Kevin Ng
02. Februar 2026, 08:07
sport.de
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Die Seattle Seahawks stehen offenbar vor einem baldigen Verkauf. Das entspricht dem Wunsch des verstorbenen Besitzers Paul Allen und hat nun offenbar schon zu Unmut in der NFL geführt.

Die Seattle Seahawks sollen nach dem Super Bowl LX in San Francisco gegen die New England Patriots (Sonntag, ab 23:15 Uhr live bei RTL) auf den Markt kommen. Das berichtete "ESPN" unter Bezugnahme auf Quellen, die der Liga und den derzeitigen Besitzern des Franchise nahestehen. 

Nach dem Tod von Besitzer und Microsoft-Mitbegründer Paul G. Allen im Jahr 2018 hatte dessen Schwester Jody Allen die kommissarische Leitung sowohl über die Seahawks als auch die Portland Trail Blazers in der NBA übernommen. Es war jedoch der ausdrückliche und offenbar auch testamentarische Wunsch von Paul Allen, dass die Teams letztlich nach seinem Tod verkauft werden und Einnahmen daraus wohltätigen Zwecken zugutekommen sollen.

Die Liga wollte sich gegenüber "ESPN" nicht zu dem Gerücht äußern, ein Sprecher des Nachlasses von Paul Allen erklärte derweil, dass "das Team nicht zum Verkauf" stehe. Und sagte weiter: "Wir haben bereits erklärt, dass sich das zu einem gewissen Zeitpunkt gemäß Pauls Wünschen ändern wird, aber ich habe keine Neuigkeiten zu vermelden", hieß es in der Erklärung des Sprechers. "Unser Fokus liegt derzeit darauf, den Super Bowl zu gewinnen und den Verkauf der Portland Trail Blazers in den kommenden Monaten abzuschließen."

Video: Super Bowl fix - Das Traumfinale steht!

NFL verhängte offenbar Geldstrafe gegen Seahawks

Die Tatsache, dass die Seahawks jedoch immer noch im Besitz des Nachlasses von Paul Allen ist, scheint auch in Ligakreisen für Unmut zu sorgen. Wie Andrew Beaton vom "Wall Street Journal" jüngst berichtete, hat die Liga gegen das Team eine Geldstrafe in Höhe von fünf Millionen Dollar ausgesprochen. Begründung: Verstoß gegen die Eigentumsauflagen. 

Dem Bericht zufolge hat die Liga das auf Nachfrage aber dementiert, während die Seahawks sich dazu nicht äußern wollten. Die NFL hat, wie Beaton erläuterte, den Verkauf so lange nicht vorangetrieben, bis im Jahr 2024 eine Klausel im Pachtvertrag für das Lumen Field auslief. Diese hätte vorgesehen, dass zehn Prozent des Verkaufserlöses an den Bundesstaat Washington fließen müssen.

Die Nachlassplanung von Paul Allen sieht zudem keine strikte Frist für den Verkauf der Seahawks vor. Doch angesichts der berichteten Geldstrafe ist es für die Liga nicht akzeptabel, dass Jody Allen ein Team auf unbestimmte Zeit behält, bei dem Paul Allen eigentlich vorgesehen hatte, dass es nach seinem Tod verkauft wird.

Hintergrund dürfte vor allem sein, dass ein Verkauf einen neuen Rekorderlös für ein NFL-Franchise erzielen würde. Und das wiederum würde die Werte für die übrigen Teams eben auch weiter erhöhen. Zuletzt hatte Josh Harris die Washington Commanders im Jahr 2023 für die Rekordsumme von 6,05 Milliarden US-Dollar gekauft. Spekulationen zufolge könnten die Seahawks nun einen Preis von sieben bis acht Milliarden Dollar erzielen.

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