Bei RB Leipzig wurde das belgische Juwel Arthur Vermeeren bislang nicht richtig glücklich, verließ den Bundesligisten im vergangenen Sommer nach nur einem Jahr bereits wieder auf Leihbasis in Richtung Olympique Marseille. Doch auch in Frankreich läuft es für den Mittelfeldspieler nicht zufriedenstellend, weshalb nun schon über den nächsten Wechsel spekuliert wird.
Die Zukunft von Arthur Vermeeren steht offenbar erneut zur Debatte. Nur ein halbes Jahr nach seinem Wechsel in die Ligue 1 ranken sich neue Transfergerüchte um den 20-Jährigen. Nach Informationen von "fussballtransfers" sowie türkischer Medien soll Galatasaray konkretes Interesse an dem belgischen Nationalspieler zeigen.
Dabei sollte der Schritt zu Olympique Marseille eigentlich der nächste Entwicklungsschub sein. Vermeeren wurde von RB Leipzig an die Côte d'Azur verliehen, samt einer Kaufoption in Höhe von rund 21 Millionen Euro. Ein klares Anzeichen für das Potenzial des Talents, das bereits sechs A-Länderspiele für Belgien absolviert hat.
Die ersten Wochen in Marseille verliefen dann auch durchaus vielversprechend, Vermeeren sammelte Spielzeit und wirkte stabil im zentralen Mittelfeld.
Doch rund um den Jahreswechsel änderte sich das Bild deutlich. Die Einsatzzeiten schrumpften merklich, zuletzt durfte der Youngster nur noch wenige Minuten ran. Eine vorzeitige Trennung erscheint mittlerweile nicht mehr ausgeschlossen, auch wenn sie ursprünglich überhaupt nicht vorgesehen war.
Macht Galatasaray Ernst bei Vermeeren?
Galatasaray wittert offenbar eine Gelegenheit. Der türkische Spitzenklub sucht Verstärkung für das zentrale Mittelfeld und setzt bekanntermaßen gerne auf entwicklungsfähige Spieler mit internationalem Profil.
Für einen Wechsel nach Istanbul wäre allerdings ein kompliziertes Dreiergespräch nötig: Galatasaray, Marseille und RB Leipzig müssten sich einigen. Vermeerens Vertrag bei RB läuft noch bis 2029, Leipzig sitzt also am längeren Hebel.
Offen ist derzeit noch, wie die Roten Bullen die Situation bewerten. Einerseits wollen sie ihrem Talent Spielpraxis auf hohem Niveau ermöglichen, andererseits dürfte ein erneuter Wechsel nach so kurzer Zeit Fragen aufwerfen.
Klar ist: Vermeeren befindet sich an einem entscheidenden Punkt seiner jungen Karriere. Ob er in Marseille doch noch die Kurve bekommt oder ob Istanbul tatsächlich die nächste Station wird, könnte sich bereits am Wochenende entscheiden.



























