(K)einer wie Pep Guardiola? Torwart-Ikone Oliver Kahn gibt eine Einschätzung zu Eintracht Frankfurts Trainer-Kandidat Albert Riera ab.
"Ich habe viele gute Dinge über ihn gehört", sagte der frühere Keeper des FC Bayern in der "Sky"-Sendung "Triple - der Hagedorn-Fussballtalk". "Auch wenn er ein spanischer Trainer ist, darf man ihn nicht gleich wieder in diese Pep-Guardiola-Philosophie-Kiste stecken. Er spielt einen anderen Fußball."
Riera, der derzeit noch den slowenischen Conference-League-Teilnehmer NK Celje coacht, wird heiß als Nachfolger des bei der SGE entlassenen Dino Toppmöller gehandelt. Aber: Die Gespräche zwischen Celje und der Eintracht haben bislang offenbar nicht zu einer Einigung geführt. Mutmaßlich geht es vor allem noch um die Ablöse für den 43-Jährigen.
Das anstehende Wochenende in der Bundesliga mit dem Duell gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15:30 Uhr) werden die Frankfurter jedenfalls noch unter der Regie der Interimstrainer Dennis Schmitt und Alexander Meier bestreiten, wie Sportvorstand Markus Krösche Mittwochabend nach dem Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur (0:2) bestätigte.
Eintracht Frankfurt: Skepsis bei Riera? Nicht mit Kahn!
Dass mit Riera danach ein hierzulande bislang völlig unbekannter Übungsleiter übernehmen soll, rief zuletzt auch Skepsis hervor. Kahn teilt diese nicht.
"Markus Krösche wird sich da schon seine Gedanken gemacht haben. Also warum sollte man das nicht tun und auch mal ein unbeschriebenes Trainer-Blatt holen, statt immer auf die altbekannten Namen zu setzen?", sagte der 56-Jährige.
"Er ist ein sehr arroganter Trainer, der während seiner Zeit in Bordeaux bei Pressekonferenzen eine Reihe arroganter Äußerungen gemacht hat. Er hat immer die gegnerischen Trainer herabgewürdigt und seine eigenen Qualitäten hervorgehoben", sagte der Journalist Hanif Berkane dem Portal "Fussballtransfers.com".



























