Jean-Matteo Bahoya absolvierte im Saisonverlauf bereits 26 Pflichtspiele für Eintracht Frankfurt, stand aber nicht einmal über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen. Der 20-jährige Franzose soll dennoch einen finanzstarken Interessenten auf sich aufmerksam gemacht haben.
Im Januar 2024 überwies Eintracht Frankfurt kolportierte acht Millionen Euro an den französischen Klub SCO Angers, um sich die Dienste von Jean-Matteo Bahoya zu sichern. 67 Pflichtspiele, sechs Tore und fünf Vorlagen später könnte ein Verkauf des Youngsters der SGE die Kassen deutlich üppiger füllen. Das berichtet Transfer-Insider Sacha Tavolieri.
Demnach hat es der saudi-arabische Klub Al-Hilal auf Bahoya abgesehen. Gespräche mit der Eintracht sollen bereits stattgefunden haben, eine erste Offerte über 20 Millionen Euro jedoch von den Hessen abgeblockt worden sein.
Der Vertrag des Flügelstürmers bei den Adlerträgern endet erst im Sommer 2029, Al-Hilal soll einen Transfer im Winter anstreben.
Ob ein weiterer Vorstoß erfolgt, bleibt abzuwarten. Viel Zeit, um möglicherweise Ersatz zu verpflichten, bliebe Frankfurt allerdings nicht. Am 02. Februar schließt das Transferfenster in der Bundesliga.
Saudi-Arabien statt Eintracht Frankfurt?
Sollte der Deal allerdings doch zustande kommen, würde Bahoya in Saudi-Arabien auf eine Reihe prominenter Teamkameraden stoßen. Bei Al-Hilal stehen unter anderem der portugiesische Nationalspieler Ruben Neves, der Serbe Sergej Milinković-Savić, Marokkos Torwartheld Yassine Bounou und der ehemalige Liverpool-Angreifer Darwin Nunez unter Vertrag.
Aktuell führt der Klub die Tabelle der Saudi Pro League an.
Zur Wahrheit zählt jedoch auch, dass man bezweifeln muss, dass Bahoya seine Karriere in Saudi-Arabien fortsetzen möchte.
Von "L'Équipe" Ende Oktober 2025 mit einer Sommer-Offerte von Al-Ittihad konfrontiert, entgegnete der französische Junioren-Nationalspieler: "Ehrlich gesagt habe ich keinen Moment gezögert. Das war für mich die logische Konsequenz. Ich möchte eine großartige Saison spielen und in der Champions League antreten."



























