Mehrere Monate nach seiner Entlassung bei den New York Giants hat Brian Daboll einen neuen Job in der NFL gefunden.
Wie die Tennessee Titans am Dienstag verkündeten, wird Daboll der neue Offensive Coordinator des Teams unter Head Coach Robert Saleh.
Zuvor hatte Daboll ein zweites Interview mit den Las Vegas Raiders am Dienstag, dieses allerdings für den vakanten Head-Coach-Posten. Für Daboll und Saleh ist es so etwas wie eine New-York-Reunion, denn beide waren vor zwei Jahren noch die Head Coaches beider New Yorker Franchises Giants und Jets. Saleh jedoch war schon während der Saison 2024 entlassen worden und arbeitete 2025 zum zweiten Mal als Defensive Coordinator der San Francisco 49ers unter Head Coach Kyle Shanahan.
Daboll war am 10. November von den Giants mit einer Gesamtbilanz von 20-40-1 entlassen worden. Er hatte die G-Men allerdings in seiner ersten Saison (2022) als Head Coach überraschend erstmals seit 2016 in die Playoffs geführt und erstmals seit Super Bowl XLVI (nach der Saison 2011) wieder ein Playoff-Spiel für die Giants gewonnen. Davor war er vier Jahre Offensive Coordinator der Buffalo Bills und maßgeblich daran beteiligt, Quarterback Josh Allen auf das Niveau zu bringen, das man heute von ihm kennt.
Dabolls Hauptaufgabe: Cam Ward weiterentwickeln
Daboll war davor mehrere Jahre in diversen Rollen als Assistent unter Bill Belichick bei den New England Patriots tätig.
Seine Hauptaufgabe wird es nun sein, den ersten Pick im Draft 2024, QB Cam Ward, weiterzuentwickeln. Daboll hat bereits in der Vergangenheit mit zahlreichen namhaften und erfolgreichen Quarterbacks zusammengearbeitet, allen voran Tom Brady, Brett Favre, Allen oder Jalen Hurts und Tua Tagovailoa, mit denen er in seiner einzigen Saison als OC von Alabama gearbeitet hatte.
Die Titans kamen in der abgelaufenen Saison auf ganze 16,7 Punkte im Schnitt und brauchten dringend eine neue offensive Identität. Ein Ansatz könnten mehr RPOs sein, mit denen Daboll zuletzt schon mit Jaxson Dart Erfolg hatte. Die Giants hatten mit 12,6 Prozent ihrer offensiven Snaps die vierthöchste RPO-Quote der Liga und Ward war mit solchen Spielzügen äußerst erfolgreich am College in Miami.





