Steht Leon Goretzka vor dem Blitz-Abgang vom FC Bayern? Laut Trainer Vincent Kompany ist die Lage kompliziert - und er nicht (alleine) zuständig.
"Diese Entscheidungen werden nicht nur vom Cheftrainer getroffen", sagte Kompany vor dem Champions-League-Spiel des FC Bayern bei der PSV Eindhoven am Mittwoch (21:00 Uhr/DAZN).
Bei jeder Personalie gebe es Gespräche mit Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund, betonte Kompany und ergänzte mit Blick auf die anderen Verantwortlichen im Münchner Vorstand und Aufsichtsrat mit einem Schmunzeln: "Und dann noch die da oben."
Er selbst, betonte Kompany, habe "in den letzten 48 Stunden nur über PSV gesprochen". Bei der Frage nach Goretzka könne er deshalb "nicht viel weiterhelfen".
Um Goretzkas Zukunft ranken sich seit Dienstag zahlreiche Spekulationen. Klar ist, dass sein Vertrag beim FC Bayern im Sommer endet - und dem Vernehmen nach nicht verlängert werden soll.
Aktuell weilt aber Atlético Madrids Sportchef Mateu Alemany in München, offenbar zu Gesprächen mit Goretzkas Berateragentur Roof.
FC Bayern: Rätselraten um Atlético-Gespräche mit Goretzkas Management
Während spanische Medien berichten, es gehe um einen sofortigen Wechsel des Mittelfeldakteurs nach Madrid, ist laut "Sky" derzeit unklar, über welchen Startzeitpunkt der Zusammenarbeit die Parteien sprechen.
"Bild" zufolge wäre der FC Bayern dafür offen, den 30-Jährigen sofort an Atlético zu verkaufen, wenn die Ablösesumme stimmt.
Auch die AC Milan wurde zuletzt mit Goretzka in Verbindung gebracht, zudem Vereine aus der englischen Premier League.
Der 67-malige Nationalspieler war im Sommer 2018 vom FC Schalke 04 zum FC Bayern gewechselt, drei Jahre später verlängerte er seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2026.
Mit einem Abgang würden sich die Münchner ein hohes Gehalt sparen. Zudem könnten sie doch noch auf dem Winter-Transfermarkt tätig werden.




























