Der Abschied von Sacha Boey vom FC Bayern nimmt immer konkretere Formen an. Mittlerweile scheint auch klar zu sein, wo es den Rechtsverteidiger hinziehen könnte.
Sportvorstand Max Eberl machte zuletzt schon keinen Hehl mehr daraus, dass Sacha beim FC Bayern auf der Verkaufsliste steht. Cheftrainer Vincent Kompany, der lange als Befürworter des 25-Jährigen galt, soll aufgrund von Undiszipliniertheiten keine Verwendung mehr für den Rechtsverteidiger sehen.
In der laufenden Saison kommt der Franzose zwar auf 14 Pflichtspiel-Einsätze für den deutschen Rekordmeister. Doch seit einigen Wochen findet Boey beim FC Bayern praktisch gar nicht mehr statt.
Wie der "kicker" nun berichtet, bringen sich derzeit gleich mehrere Klubs aus europäischen Top-Ligen bei dem Defensivmann in Stellung. Vor allem der FC Everton aus der Premier League sowie die französischen Traditionsvereine Olympique Lyon und Olympique Marseille sollen Boey auf dem Zettel haben.
Alle drei Vereine sind auf der Suche nach defensiver Stabilität und könnten in dem Bayern-Profi eine neue Alternative sehen.
Boeys Vertrag beim FC Bayern läuft bis 2028
Ein möglicher Transfer wird dem Medienbericht zufolge aber kein Selbstläufer. Dem Fachmagazin zufolge könnte das vergleichsweise hohe Gehalt des Rechtsverteidigers nämlich zum entscheidenden Knackpunkt werden.
Beim FC Bayern soll Boey derzeit über drei Millionen Euro pro Jahr verdienen. Dass ihm dieses Gehalt auch noch einmal woanders geboten wird, gilt eher als unwahrscheinlich. Der ehemalige Galatasaray-Spieler müsste also wohl Einbußen zustimmen, um einen sportlichen Neustart in England oder Frankreich zu machen.
Boeys Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2028. In der Bundesliga kam er in den vergangenen zwei Jahren insgesamt nur zwölfmal von Beginn an für die Münchner zum Einsatz.




























