Die Miami Dolphins haben am Montag einen neuen Head Coach in der NFL verpflichtet.
Wie die Dolphins am Montag selbst verkündeten, haben sie sich mit Jeff Hafley auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Er war zuletzt der Defensive Coordinator der Green Bay Packers und tritt die Nachfolge von Mike McDaniel an, der nach vier Saisons in Südflorida entlassen worden war.
"Ich bin davon überzeugt, dass den Miami Dolphins mit Jeff Hafley an der Spitze großartige Zeiten bevorstehen", sagte Dolphins-Besitzer Stephen M. Ross in einer vom Team veröffentlichten Erklärung. "Jeff ist ein versierter Coach, der sich als Führungspersönlichkeit und Motivator bereits vielfach bewährt hat. Er besitzt Hartnäckigkeit und Biss, während er gleichzeitig ein Vertrauensverhältnis zu seinen Spielern aufbaut, um das Beste aus ihnen herauszuholen."
Die Einigung kam nach einem zweiten Vorstellungsgespräch von Hafley am Montag in Miami. Er gesellt sich damit zum neuen General Manager Jon-Eric Sullivan, den die Dolphins ebenfalls von den Packers losgeeist hatten, um die Nachfolge von Chris Grier anzutreten, der schon während der abgelaufenen Saison entlassen worden war.
Dolphins warten seit 25 Jahren auf Playoff-Erfolg
Hafley verbrachte zwei Spielzeiten als Defensive Coordinator der Packers. In dieser Zeit belegte Green Bay den neunten Platz bei den zugelassenen Yards pro Spiel, den sechsten Platz bei den Yards pro Spielzug und den achten Platz bei den zugelassenen Punkten pro Spiel.
Micah Parsons, der Star-Pass-Rusher der Packers, gratulierte Hafley in einem Post auf X und schrieb: "Ich freue mich aufrichtig für Haf! Toller Typ, toller Mensch! Werde seine Energie vermissen!"
Die Aufgabe für Hafley in Miami scheint klar: die lange Playoff-Durststrecke der Dolphins zu beenden. Miami hat zuletzt im Dezember 2000 ein Playoff-Spiel gegen die Indianapolis Colts gewonnen. Das ist die längste aktuelle Durststrecke in der NFL.
Hafley hatte sich den Packers zur Saison 2024 angeschlossen, nachdem er zuvor vier Jahre Head Coach des Boston College war und dort eine Gesamtbilanz von 22-26 erzielte.







