Beim VfB Stuttgart ist man mit dem 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Union Berlin überhaupt nicht zufrieden. Kapitän Atakan Karazor fand hinterher deutliche Worte, wollte den Blick aber zugleich auch nach vorne richten.
"Egal, wie ärgerlich das jetzt auch ist", sagte Karazor nach dem 1:1 (0:0) gegen Union Berlin, "wir müssen jetzt die positiven Dinge mitnehmen, weil am Donnerstag geht es schon weiter". Dann steht am vorletzten Spieltag der Ligaphase der Europa League das Duell bei der AS Rom an (21:00 Uhr, ab 20:15 Uhr live bei RTL und auf RTL+*).
Vor allem: Die Schwaben und die Giallorossi kämpfen als Neunter und Zehnter Kopf an Kopf um die direkte Achtelfinalqualifikation, beide haben nach sechs Spieltagen zwölf Punkte auf dem Konto. "Es würde uns gut tun, wenn wir mal nur von Wochenende zu Wochenende spielen müssen", sagte der VfB-Spielführer mit Blick auf das Vermeiden der Playoffs.
Die Roma sei "eine der stärksten Mannschaften in der Europa League, aber das ist ein geiles Spiel", fügte Atakan Karazor hinzu.
Beim 1:1 gegen Union Berlin am Sonntag hatte der VfB Stuttgart den dritten Sieg im Kalenderjahr und somit den Sprung auf Platz drei verpasst. Chris Führich (59.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Woo-yeong Jeong (83.) glich in der Schlussphase aus.
Karazor ärgert sich über Chancenverwertung beim VfB Stuttgart
Atakan Karazor fasste bei "DAZN" zusammen: "Wir kamen sehr, sehr gut ins Spiel, hatten guten Zug drin und haben uns viele Torchancen erspielt. Gegen so einen Gegner wie Union erhoffst du dir, dass du früh triffst, um das Spiel ein bisschen zu brechen. Das haben wir nicht geschafft."
Das Gegentor sei "schwer zu verteidigen" gewesen, "das muss man zugeben. Woo trifft den Ball auch erste Sahne". Der 29-Jährige fand dennoch deutliche Worte nach dem verpassten Sieg: "Mich ärgert aber vor allem die Chancenverwertung: letzter Pass, letzter Abschluss, da erhoffe ich mir mehr Konzentration. Wenn wir aufs 2:0 gehen können, ziehen wir hier für das Spiel den Stecker."
Auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß monierte, dass seine Mannschaft das "Spiel nicht zumachen" konnte: "Das ist eine Parallele auch zum Frankfurt-Spiel: Wir kommen gut in die zweite Halbzeit, haben Möglichkeiten, machen das Tor - und dann haben wir noch ein Riesending von Angelo. Wenn du das machst, ist das Spiel durch."
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