Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen endete am Dienstagabend endlich die Torflaute von Serhou Guirassy im Triko von Borussia Dortmund. Der Guineer traf in der 81. Minute zum 3:0-Endstand für seine Farben, nachdem er in den zwölf Ligaspielen zuvor nur ein einziges Tor markiert hatte. BVB-Torwart Gregor Kobel sprintete einmal quer über den ganzen Platz, um Guirassy zum Ende seiner Ladehemmung zu gratulieren.
"Ich freue mich extrem für ihn. Jeder weiß, dass es blöd ist, wenn du als Stürmer auf dein Tor wartest und es dann von Spiel zu Spiel so weitergeht", meinte der Dortmunder Schlussmann, der zuvor selbst mit gleich mehreren Paraden gegen den Ex-BVB-Spieler Justin Njinmah zu einem der Matchwinner der Partie avancierte.
Für Guirassy hatte der Dienstagabend zunächst mit einer bitteren Pille begonnen, musste er seinen Stammplatz im Sturmzentrum doch freimachen und Fabio Silva als Mittelstürmer den Vortritt lassen. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wurde der 29-Jährige schließlich eingewechselt, als zweite Sturmspitze neben Silva.
In der 81. Minute nutzte Guirassy dann einen kapitalen Fehlpass von Werder-Innenverteidiger Amos Pieper aus und markierte nach langer Durststrecke endlich sein sechstes Saisontor in der Bundesliga.
Kobel froh über Guirassy-Tor
Das Tor bedeutete das Ende einer seit Oktober andauernden Leidenszeit für den Star-Stürmer. BVB-Torwart Kobel meinte über die lange Tor-Krise seines Teamkollegen nach der Partie: "Man hat ihm das nicht wirklich angemerkt. Aber einer wie er, der gewohnt ist, am Fließband die Dinger reinzuknallen, den frustet das natürlich schon."
Dass er nach Guirassys Treffer zum 3:0 selbst zum Sprint ansetzte und gemeinsam mit seinen Teamkollegen vor der Südtribüne jubelte, sei für Kobel in diesem Moment eine Selbstverständlichkeit gewesen, wie er ergänzte: "Ich finde, wir sind eine Mannschaft, wir sind alle füreinander da."



























