Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus fordert: Überflieger Lennart Karl vom FC Bayern soll die Reise zur Fußball-WM 2026 im Sommer mit antreten.
"Er kommt rein, ist sofort da, macht so ein Tor", schwärmte der Rekord-Nationalspieler bei "Sky" nach Karls Leistung beim 3:1-Sieg in der Bundesliga beim 1. FC Köln, zu dem er als Joker einen Treffer beisteuerte. "Das war überragend, mit dem ersten Kontakt."
Karl sei "im Dribbling sehr stark, er ist im Abschluss sehr stark. Er sieht aber auch seine Mitspieler. Deswegen ist er einer, den man mitnehmen muss", sagte Matthäus mit Blick auf eine mögliche WM-Nominierung des 17 Jahre alten Offensivakteurs.
"Er kann einem Spiel in kürzester Zeit seinen Stempel aufdrücken, bringt Dinge mit, die andere nicht mitbringen. Deswegen ist Lennart Karl für mich ein Spieler, der wegen seiner besonderen Fähigkeiten mit zur Weltmeisterschaft muss", bekräftigte die deutsche Fußball-Legende.
Karl war 2022 von Viktoria Aschaffenburg in den Nachwuchs des FC Bayern gewechselt. In der laufenden Saison ging sein Stern bei den Profis auf, unter Trainer Vincent Kompany gehört er inzwischen zum erweiterten Stammpersonal. Auf dem Zettel von Bundestrainer Julian Nagelsmann steht er natürlich ebenfalls längst.
FC Bayern plant Karl-Verlängerung
Auch der FC Bayern weiß natürlich, was er an dem Juwel hat. Dem Vernehmen nach will der deutsche Rekordmeister den Vertrag mit Karl, der sich an dessen 18. Geburtstag am 22. Februar ohnehin bis 2029 verlängert, gerne bis 2031 ausdehnen.
Statt dann ein bis zwei Millionen Euro pro Jahr, hieß es, könnte der Shooting-Star im Falle einer Unterschrift jährlich satte sieben bis acht Millionen Euro einstreichen, berichtete "Bild". Es hieß zudem, Gespräche mit Karls Management sollen zeitnah folgen.
Der "kicker" schrieb allerdings, der Fokus des Shooting-Stars liege vorerst voll auf dem Sportlichen. Karl wolle weiter mit Leistung überzeugen, sich beim FC Bayern etablieren und im besten Falle sogar in den Kreis der Nationalmannschaft vorstoßen. Vertragsthemen stehen demnach derzeit nicht auf seiner Agenda.



























