Nach nur einem halben Jahr im Amt ist Xabi Alonso nicht mehr Cheftrainer von Real Madrid. Die Königlichen gaben am Montag bekannt, dass sich der Ex-Bayer-Coach und der spanische Top-Klub auf ein Ende der Zusammenarbeit geeinigt haben. Eine Trennung, die offenbar auch beim FC Bayern durchaus wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde.
Denn laut der spanischen Tageszeitung "AS" ist der FC Bayern einer von drei Klubs, die Xabi Alonso weiterhin auf ihrer Liste haben. Auch der FC Liverpool und Manchester City sollen von den Qualitäten des Weltmeisters von 2010 überzeugt sein. Zwar suchen die genannten Vereine keinen Übungsleiter, im Auge habe man den Ex-Profi aber dennoch.
Gerade bei den Reds könnte bald eine Tür aufgehen. Unter Meistertrainer Arne Slot spielen die Reds keine allzu erfolgreiche Runde, der Niederländer zog jüngst mit überraschenden Personalentscheidungen die Kritik von Fans und Experten auf sich. Auch die Zukunft von Pep Guardiola bei Manchester City über das Saisonende hinaus ist nicht in Stein gemeißelt.
Kompany noch bis 2029 an den FC Bayern gebunden
Etwas anders sieht die Situation beim FC Bayern aus, wo Vincent Kompany fest im Sattel sitzt. Auch wenn der deutsche Rekordmeister aktuell keinerlei Interesse an einem Wechsel des Cheftrainers hat, würden die Münchner "nicht zögern, Alonso zu verpflichten, sollte sich eine solche Möglichkeit ergeben", heißt es im Bericht der "AS" weiter. Nähere Details werden nicht genannt.
Dass der Rekordmeister in absehbarer Zeit einen Trainerwechsel vollziehen wird, ist jedenfalls nicht absehbar. Kompany führte den deutschen Branchenprimus nach einer titellosen Saison unter Thomas Tuchel zuletzt souverän zum Bundesliga-Titel. Auch in der laufenden Spielzeit gibt es wenig Grund für die FCB-Bosse, die Personalie zu überdenken.
Zudem steht der einstige Weltklasse-Innenverteidiger noch langfristig bis 2029 an der Säbener Straße unter Vertrag. Gerüchte, dass der Belgier das Guardiola-Erbe bei Manchester City antreten könnte, wo der 39-Jährige einst als Kapitän unter Vertrag stand, gibt es aber dennoch.

























