Die Philadelphia Eagles werden auch in der NFL-Saison 2026 einen neuen Offensive Coordinator haben. Das gab das Team in einem Statement bekannt.
Kevin Patullo ist nicht mehr der Offensive Coordinator der Philadelphia Eagles. Diese Entscheidung hat Head Coach Nick Sirianni infolge der 19:23-Niederlage gegen die San Francisco 49ers im Wild Card Game vom Wochenende getroffen.
"Ich habe mich entschieden, den Posten des Offensive Coordinators neu zu besetzen", teilte Sirianni in einem Statement mit. "Ich habe Kevin heute in einem Gespräch über diese schwere Entscheidung informiert. Er ist ein exzellenter Coach, den ich zutiefst respektiere. In den vergangenen fünf Jahren war er eine tragende Säule unseres Erfolgs - sowohl was das Spielgeschehen betrifft als auch als wichtige Identifikationsfigur innerhalb der Kabine und des Vereins. Ich bin überzeugt, dass er seinen Weg als Trainer erfolgreich weitergehen wird."
Zugleich betonte Sirianni aber auch: "Am Ende des Tages stehe ich in der Pflicht, wenn wir unsere Ziele verfehlen."
Patullo könnte in anderer Rolle bleiben
Laut Adam Schefter von "ESPN" soll Sirianni aber offen dafür sein, Patullo in anderer Rolle in seinem Trainerstab zu behalten.
Patullo war erst in der vergangenen Offseason zum Offensive Coordinator befördert wurden, nachdem Vorgänger Kellen Moore den Super-Bowl-Sieger Richtung New Orleans verlassen hatte, wo er als Head Coach anheuerte. Patullo war zuvor als Passing Game Coordinator und Associate Head Coach angestellt.

Die Eagles mussten einen drastischen Rückgang ihrer Offensivleistung im Vergleich zum erfolgreichen Vorjahr hinnehmen. Die Punkteausbeute sank in dieser Saison von 27,2 Punkten pro Spiel (Platz 7) auf 22,3 Punkte (Platz 19); die Effizienz der Offensive fiel vom vierten Platz in der Liga auf Rang 19 zurück; und das Laufspiel brach von 179 Yards pro Spiel (Platz 2) auf 116,9 Yards (Platz 18) ein.
Das alles, obwohl die Eagles die teuerste Offense der NFL stellen, gespickt mit Superstars wie Running Back Saquon Barkley, den Wide Receivern A.J. Brown und DeVonta Smith sowie Quarterback Jalen Hurts.











