Sportdirektor Christoph Freund vom FC Bayern hat angedeutet, dass es im laufenden Winter-Transferfenster noch Bewegung auf der Abgangsseite geben könnte. Ein Top-Talent könnte verliehen werden, so der Kaderplaner.
Der spanische Mittelfeldspieler Javier Fernández könnte den FC Bayern im Januar noch auf Leihbasis verlassen, so Sportdirektor Christoph Freund bei "Sky". Der Grund für eine mögliche Trennung auf Zeit: Der 19-Jährige soll Spielpraxis bekommen, möglichst auf hohem Niveau.
Fernández hatte sich zunächst im August 2024 eine Sprunggelenksverletzung zugezogen, die ihn bis Anfang Januar des vergangenen Jahres außer Gefecht gesetzt hatte. Wenig später folgte eine Verletzung am Meniskus, erst im vergangenen Herbst konnte er wieder ins Training einsteigen.
"Javi war jetzt acht, neun Monate verletzt und sehr lange raus", so Freund. "Er hat den Anschluss wieder gefunden im Dezember und einige Spiele gemacht, auch wieder mittrainiert und war in Salzburg dabei", sagte der Kaderplaner mit Blick auf das Vorbereitungsspiel der Münchner gegen RB Salzburg (5:0) kurz vor dem Bundesliga-Restart.
Ruhiger Transferwinter beim FC Bayern
Fernández war in den Schlussminuten eingewechselt worden. Zuvor im Dezember hatte er für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Bayern sein Comeback gegeben, im Bundesliga-Spiel gegen Heidenheim (4:0) wurde er zumindest in den Kader von Cheftrainer Vincent Kompany berufen.
Freund "würde es nicht ausschließen", dass der Youngster die Münchner nun im Winter verlässt: "Javier ist ein sehr interessanter Spieler. Ganz wichtig ist natürlich, dass er in den nächsten Monaten fit bleibt. Aber dass er auch auf einem hohen Level Fußball spielen kann, würde ich nicht ausschließen."
Grundsätzlich bleibt es beim FC Bayern dabei, dass es ein "ruhiger Transferwinter" wird: "Im Fußball kann man nie etwas ausschließen. Aber wir sind sehr gut aufgestellt. Es ist daher sehr schön, dass wir uns nicht mit irgendwelchen großen Transfers beschäftigen müssen." Ob es zeitnah zu den angedachten Vertragsverlängerungen, etwa mit Innenverteidiger Dayot Upamecano, kommt, sei indes unklar. Man befinde sich weiterhin in Gesprächen.

























