Suche Heute Live
Bundesliga
Artikel teilen

Bundesliga
Fußball
(M)

Cheftrainer zuletzt in Ungnade gefallen

Nach Protesten gegen Kwasniok: So reagiert Kessler

Video: FC-Boss Kessler: Kwasniok der Richtige
13. Januar 2026, 09:40
sport.de
sport.de

Im siebten sieglosen Spiel nacheinander endete die Schonfrist für Cheftrainer Lukas Kwasniok bei den Anhängern des 1. FC Köln am vergangenen Wochenende endgültig. Nun hat sich Kölns Sportdirektor Thomas Kessler im exklusiven Gespräch mit RTL, ntv und sport.de zum vergangenen Wochenende und dem Austausch mit der Fanszene geäußert.   

Die Anhänger des Aufsteigers machten rund um das 2:2-Unentschieden beim Vorletzten 1. FC Heidenheim ihrem Ärger Luft, aus der organisierten Fanszene wurde ein Banner mit der Aufschrift "Kwasni Yok" gezeigt, was unmissverständlich als ablehnendes Statement gegen den derzeitigen FC-Coach zu verstehen war. Der Ausspruch war dabei als Kofferwort aus Kwasniok und dem türkischen Wort für Nein ("yok") zu lesen.

Nach diesem Vorfall trat die Kölner Vereinsführung umgehend in den Austausch mit der aktiven Fanszene, um die Wogen zu glätten, wie Sportdirektor Thomas Kessler im Gespräch mit RTL, ntv und sport.de erläuterte.

"Wir haben mit dem Vorstand den direkten Kontakt zu unserer aktiven Fanszene gesucht, um auch zu hinterfragen: Woher kommen denn die Ängste oder auch der Fingerzeig jetzt aus der Kurve, zu sagen: Ihr müsst schon ein bisschen aufpassen. Das ist sehr wichtig und da sind wir auch sehr stolz drauf: Wir wissen, wir sind ein großer Traditionsverein, wir haben viele Mitglieder und eine sehr große Fanszene, die uns überall bei Wind und Wetter hin begleitet. Da ist es wichtig, dass wir da in den Dialog gehen. Das haben wir getan und sehr konstruktiv miteinander gesprochen", so der ehemalige Torhüter des Effzeh, der seit dem vergangenen Sommer Sportdirektor der Domstädter ist.

Mit diesem Banner sorgten die Kölner Ultras für Aufsehen
Mit diesem Banner sorgten die Kölner Ultras für Aufsehen

Kessler: "Sind froh, Lukas als Trainer zu haben"

Kessler führte aus, worauf er sich im Austausch mit den Ultras verständigt habe: "Wir haben uns darauf committet, dass der Fokus auf der sportlichen Situation liegen muss, auf dem Tagesgeschäft. Mittwoch wird es ein sehr schweres Spiel gegen Bayern München, am Wochenende haben wir dann mit Mainz 05 einen Gegner, der im Laufe der Rückrunde um die gleiche Tabellenregion kämpfen wird wie wir. Und da wollen wir alle Kräfte bündeln."

Über konkrete Gesprächsinhalte wollte Kessler weiter nicht eingehen. Allerdings betonte der 39-Jährige, dass Lukas Kwasniok auch weiterhin das volle Vertrauen der Vereinsführung genießt: "Wir sind sehr froh, dass wir Lukas als unseren Trainer haben. Wir brauchen nicht darüber reden, dass bei sieben sieglosen Spielen in Folge nicht alles gut war. Aber da geht es auch um interne Kommunikation. Ich nehme ihn als sehr kommunikativ wahr mit der Mannschaft. [...] Wir stehen in einer Tabellenregion, die ist für uns völlig vernünftig. Und auch die Punktzahl ist völlig vernünftig."

Kurz vor dem Ende der Hinrunde rangiert der 1. FC Köln als Bundesliga-Aufsteiger auf Platz elf der Tabelle, weißt dabei mit 17 Punkten fünf Zähler Vorsprung vor dem Relegationsplatz auf. 

Mittwoch ist der FC Bayern zu Gast in Köln

Dennoch sprach der Trend in den letzten Wochen mit sieben Sieglos-Partien am Stück gegen die Kölner, wie auch Kessler einräumte: "Ich habe das Privileg, hier sehr viele Jahre erlebt zu haben und kenne den Standort hier sehr gut. Es ist klar, wenn du siebenmal in Folge in der Bundesliga nicht gewinnst, wird der Kölner - auch aus dem Erlebten der letzten Jahre - schon mal ein bisschen nervöser."

Für ihn und die Kölner Vereinsführung gehe es jetzt darum, "die tägliche Arbeit zu bewerten. Wir hatten jetzt eine gute Vorbereitung im Winter, haben sehr akribisch an unseren Themen gearbeitet. Und wir hatten in meinen Augen ein gutes Spiel in Heidenheim, was wir auch durchaus hätten gewinnen können."

Am Mittwochabend gilt der 1. FC Köln im Heimspiel gegen den FC Bayern (ab 20:15 Uhr live bei RTL) als krasser Außenseiter. Danach folgt allerdings das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05, welches als umso wichtiger und richtungweisend für die Kölner gilt. Kessler dazu weiter zuversichtlich: "Wir haben jetzt am Mittwoch und am Wochenende die Chance, da wieder etwas draufzulegen. Und dann wird sich auch die sportliche Situation wieder entspannen."

18. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
0
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
0
20:30
Fr, 16.01.
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
0
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
0
15:30
Sa, 17.01.
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
0
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
0
15:30
Sa, 17.01.
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
0
Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
0
15:30
Sa, 17.01.
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
BVB
0
FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
0
15:30
Sa, 17.01.
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
0
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
0
15:30
Sa, 17.01.
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
0
FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
0
18:30
Sa, 17.01.
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
0
1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
0
15:30
So, 18.01.
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
0
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
0
17:30
So, 18.01.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern17152066:135347
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB17106132:151736
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig16102432:191332
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart17102532:25732
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim1693434:211330
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen1692534:241029
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt1775535:36-126
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburg1765627:29-223
91. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin1765623:26-323
10Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach1754823:29-619
11VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg1753926:37-1118
121. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln1745825:29-417
13SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder1645718:31-1317
14Hamburger SVHamburger SVHamburger SV1644817:27-1016
15FC AugsburgFC AugsburgAugsburg17431018:33-1515
161. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 051726917:29-1212
17FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli16331014:28-1412
181. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim17331116:38-2212
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa Conference League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg
  • M = Meister der Vorsaison
  • N = Aufsteiger
  • P = Pokalsieger der Vorsaison
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen

Torjäger 2025/2026

#Spieler11mTore
1FC Bayern MünchenHarry Kane620
2VfB StuttgartDeniz Undav010
3FC Bayern MünchenLuis Díaz09
FC Bayern MünchenMichael Olise09
Bor. MönchengladbachHaris Tabakovic09
    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.