Tom Bischof vom FC Bayern schwärmt in höchsten Tönen von seinem Trainer Vincent Kompany.
"Ich habe noch nie so viel unter einem Trainer gelernt wie unter ihm", sagte Bischof der "FAZ" und führte ein Beispiel an: "Ich hatte mit ihm ein Gespräch bei der Klub-WM, nach dem Spiel gegen Benfica Lissabon. Da meinte er, er möchte sehen, dass ich auf den ersten Metern explosiver bin, mich dynamischer vom Gegner weg bewege. Das war wichtig. Diese Botschaft habe ich zum Beispiel immer im Kopf."
Als seinen besten Gegenspieler bezeichnete der zentrale Mittelfeldspieler des FC Bayern den Portugiesen Vitinha von Paris Saint-Germain.
"Bis vor ein paar Monaten hätte ich Granit Xhaka geantwortet" so Bischof: "Seit unserem Spiel gegen PSG muss ich aber sagen: Vitinha! Er lenkt das gesamte Spiel von Paris. Er ist immer in Bewegung, er ruht nie, ist immer anspielbar. Er ist echt unangenehm zu bespielen."
Bayern-Youngster Bischof: "Der Kopf ist so wichtig wie die Beine"
Bischof sprach auch über die Nachteile des Profi-Daseins. "Man muss sich bewusst sein, dass man in der Öffentlichkeit eigentlich immer unter Beobachtung steht. Es ist nun mal so, dass man theoretisch jederzeit fotografiert werden könnte, und dass in jedes Bild etwas reininterpretiert werden kann", sagte der 20-Jährige, der im Sommer von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern wechselte.
Der Druck sei "schon immens" - sowohl der öffentliche als auch der, "den man sich selbst macht". Daher betonte Bischof: "Der Kopf ist mindestens so wichtig wie die Beine."
Außerdem vermisse Bischof das Skifahren. "Das habe ich immer gerne gemacht, auch ganz gut. Aber ich möchte jetzt nichts mehr riskieren, daher verzichte ich darauf", merkte der Youngster an.
Das größte Glück als Profi ist für Bischof die Tatsache, dass er sein Hobby zum Beruf gemacht hat. "Darüber hinaus bin ich sehr dankbar, was ich durch diesen Beruf erleben darf, was ich beispielsweise von der Welt sehen darf", sagte er.






























