Der VfB Stuttgart hat Bayer Leverkusen im Bundesliga-Topspiel mit 4:1 abgefertigt. Die Schwaben konnten sich hierbei auf ihre deutschen Nationalspieler verlassen, die alle vier Tore erzielten. Ein gutes Bewerbungsschreiben für die WM-Nominierung im Sommer.
Jamie Leweling (7./45.), Maximilian Mittelstädt (29.) und Deniz Undav (45.+2) sorgten am Samstagabend bereits in der ersten Halbzeit für deutliche Verhältnisse in Leverkusen. Der Treffer von Álex Grimaldo (66.) zum 1:4 war aus Sicht von Bayer nur noch Ergebniskosmetik.
Das VfB-Trio konnte somit Eigenwerbung für eine WM-Nominierung im kommenden Sommer betreiben. Beim letzten Länderspiel-Lehrgang im November hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann in Torwart Alexander Nübel sowie Flügelspieler Leweling nur zwei Stuttgarter in den DFB-Kader berufen.
VfB-Boss lobt Stuttgarts Nationalspieler
"Von allen - ich will keinen Einzelnen herausheben - war es eine überragende Mannschaftsleistung", sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Samstagabend bei "Sky" zu den Leistungen der WM-Kandidaten: "Natürlich hat Leweling aufgrund seiner zwei Tore mehr herausgestochen, aber Undav hat es vorbereitet. Führich hat auf der linken Seite viel Laufarbeit geleistet."
Es sei "natürlich viel zu früh, aber wenn man über die WM redet, hat der eine oder andere einen richtigen Schritt gemacht", hielt Wohlgemuth fest.
"Ich treffe gerade gut, jetzt mache ich auch wieder Vorlagen. Ich hoffe, dass der Lauf weitergeht und ich probiere, jedes Spiel zu genießen. Dann liegt es nicht mehr in meiner Hand", reagierte Undav angesprochen auf das Thema. Der 29-Jährige hat in der laufenden Bundesliga-Saison schon neun Tore in zwölf Einsätzen erzielt.
"Es waren mal mehr Stuttgarter, zurzeit sind es eher weniger", sagte TV-Experte Lothar Matthäus über die VfB-Aktien in der Nationalmannschaft: "Es waren acht deutsche Spieler in der Startaufstellung und sieben haben schon Erfahrung bei der Nationalmannschaft. Da könnte sich wieder was anbahnen. Gerade wenn sie so spielen, kann es für keinen negativ sein, das sind gute Argumente."




























