Die Tampa Bay Buccaneers haben auf dramatische Art und Weise die NFL Playoffs verpasst und die Krone in der NFC South nach Jahren wieder abgeben müssen. Während Head Coach Todd Bowles die Chance bekommt, das Ruder in der kommenden Spielzeit herumzureißen, ist für Offensive Coordinator Josh Grizzard das Abenteuer in Florida beendet.
Am Donnerstag entließen die Bucs Grizzard nach nur einem Jahr wieder. Zuvor hatte es ein großes Meeting der Coaches gegeben, nachdem sich das Team entschieden hatte, Bowles im Amt zu halten. Nach besagtem Meeting wurde nicht nur Grizzard geschasst, auch Special Teams Coordinator Thomas McGaughey, Quarterback Coach Thad Lewis, Defensive Line Coach Charlie Strong und Cornerback Coach Kevin Ross verloren ihren Job. Zudem gab Safety Coach Nick Rapone seinen Abschied bekannt.
"Diese Entscheidungen sind immer schwierig, aber das enttäuschende Ende der Saison erforderte einige Veränderungen in unserem Trainerstab, um sicherzustellen, dass wir den hohen Standards gerecht werden, die wir uns hier gesetzt haben", sagte Bowles in einer vom Team veröffentlichten Erklärung.
"Diese Coaches haben alle enorm viel Arbeit und Mühe investiert, aber leider blieben die Ergebnisse in der vergangenen Saison aus. Unser Ziel ist es, jedes Jahr um Meisterschaften zu kämpfen, und es liegt in meiner Verantwortung, diese schwierigen Entscheidungen zu treffen, um diese Erwartungen zu erfüllen. Ich möchte diesen Trainern für alles danken, was sie über die Jahre zu unserem Erfolg beigetragen haben, und wünsche ihnen alles Gute", heißt es weiter.
NFL: Bittere Pille für die Bucs
Dass man nun auf der Suche nach einem neuen Offensive Coordinator ist, hat bei den Bucs allerdings bereits Tradition. Zum fünften Mal in den letzten fünf Saisons brauchte man einen neuen Playcaller für die Offensive.
Allerdings war das in der jüngeren Vergangenheit eher notwendig, weil unter anderem Dave Canales und Liam Coen als Head Coaches unterkamen.
Apropos Dave Canales: Ausgerechnet der ehemalige OC war der Grund für den Frust bei den Tampa Bay Buccaneers. Canales und seine Carolina Panthers waren es nämlich, die den Bucs nach vier Jahren an der Spitze die Krone in der NFC South entrissen.
Beide Teams waren am letzten Spieltag aufeinandergetroffen, mit dem besseren Ende für Tampa Bay. Doch weil die Atlanta Falcons durch einen Sieg über die Saints ebenfalls auf eine Bilanz von 8-9 kamen und die Panthers im Dreiervergleich die Nase vorne hatten, zog Carolina in die Playoffs ein.
















