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Top-Duo föllt in Zakopane aus

Deutschen Skispringern droht nächste Bruchlandung

Bei Karl Geiger läuft es diesen Winter gar nicht rund
Bei Karl Geiger läuft es diesen Winter gar nicht rund
Foto: © IMAGO/Ulrich Wagner
08. Januar 2026, 13:36
sport.de
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Den deutschen Skispringern blüht beim anstehenden Weltcup in Zakopane (Polen) ein enttäuschendes Wochenende. Die DSV-Vorzeige-Adler gehen nicht von der Schanze - dafür die routinierten Sorgenkinder.

Die deutschen Skispringer reisen mit einem Mini-Aufgebot zum anstehenden Weltcup-Wochenende in Zakopane. Wie der DSV mitteilte, werden lediglich Pius Paschke, Andreas Wellinger und Karl Geiger in Polen an den Start gehen.

Die in diesem Winter und auch zuletzt bei der Vierschanzentournee mit Abstand besten deutschen Springer Felix Hoffmann und Philipp Raimund bekommen dagegen eine Pause verordnet.

"Im Anschluss an die Vierschanzentournee hat sich Felix Hoffmann einer MRT-Untersuchung unterzogen. Diese Untersuchung zeigte keine strukturellen Schäden im linken Knie. Die auftretenden Schmerzen werden wie bereits von unserem medizinischen Stab vermutet von einer Reizung verursacht", erläuterte Bundestrainer Stefan Horngacher mit Blick auf Hoffmann. 

Die Reizung werde in den kommenden Tagen "konservativ und physiotherapeutisch behandelt", der 28-Jährige solle Belastungen zudem vermeiden.

Skispringen: Geiger will "über den Wettkampf kommen"

Raimund fehlt dem Bundestrainer zufolge "krankheitsbedingt". Er habe schon beim Tournee-Finale in Bischofshofen über Erkältungssymptome geklagt. Auch für Raimund gelte es, "wieder vollständig gesund zu werden. Die Wettkämpfe in Polen kämen für Philipp zu früh, das haben wir gemeinsam und mit unserem medizinischen Stab abgestimmt."

In Polen stehen am Samstag ein Super-Team-Wettbewerb und am Sonntag ein Einzelspringen auf dem Programm.

Da der B-Kader der Deutschen in Japan unterwegs ist, wird in Zakopane nur das Routiniers-Trio Paschke, Wellinger und Geiger antreten. Vor allem Wellinger und Geiger kämpfen seit Saisonstart um die Form vergangener Jahre, haben offensichtlich große Probleme, ihren Stil an die enger geschnittenen Anzüge anzupassen. 

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"Ich bin dankbar dafür, dass das Trainerteam entschieden hat, dass ich nach Zakopane weiterreisen darf und Teil des Teams bin. Über den Wettkampf zu kommen ist der richtige Weg, auch wenn es manchmal zäh und hart ist", schrieb Geiger in seiner Kolumne für sport.de. Eine Trainingspause in aller Abgeschiedenheit sei zwar auch nicht schlecht, "aber ich will meine Veränderungen gleich im Wettkampf auf den Prüfstand stellen, um unmittelbar zu sehen, was die jeweiligen Schritte Wert sind."

Zakopane 2025/2026

1SlowenienAnze Lanisek278.10
2ÖsterreichJan Hörl264.80
3ÖsterreichManuel Fettner262.70
4NorwegenMarius Lindvik255.60
5ÖsterreichStephan Embacher237.90

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